Top 5 günstige E-Mail-Hoster 2026
Diese Rangliste zeigt, bei welchen fünf E-Mail-Hostern der Einstieg am günstigsten ausfällt und was Sie dafür bekommen. Für 2026 sehen Sie außerdem, worauf Sie bei Laufzeit, Verlängerung und den Grenzen der kleinsten Tarife achten sollten.
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7,9/10
- Speicherplatz
- 5 GB
- Postfächer
- 1
- Preis
- 0,39 €/Monat −75 % danach 1,59 €/Monat
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7,7/10
- Speicherplatz
- Unbegrenzt
- Postfächer
- Unbegrenzt
- Preis
- 0,74 €/Monat gleicher Preis
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7,2/10
- Speicherplatz
- 5 GB
- Postfächer
- 1
- Preis
- 0,89 €/Monat gleicher Preis
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6,7/10
- Speicherplatz
- 5 GB
- Postfächer
- 1
- Preis
- 1,11 €/Monat gleicher Preis
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6,4/10
- Speicherplatz
- 5 GB
- Postfächer
- Unbegrenzt
- Preis
- 1,41 €/Monat gleicher Preis
So haben wir die günstigen Tarife eingeordnet
Die Reihenfolge richtet sich ausschließlich nach dem umgerechneten Einstiegspreis. Unterschiede bei Postfächern, Speicher, Abrechnung und Funktionen ändern also nicht den Rang, helfen Ihnen aber einzuschätzen, welcher Tarif für Ihren Bedarf den besten Gegenwert bietet. Gerade beim günstigsten Angebot sollten Sie die Bedingungen genau lesen: Ein niedriger Einstieg kann an eine mehrjährige Laufzeit gebunden sein und sich bei der Verlängerung deutlich verteuern. Wir nennen deshalb fehlende oder begrenzte Funktionen ausdrücklich, statt einen niedrigen Einstiegspreis mit einem uneingeschränkten Tarif gleichzusetzen.
1. Hostinger Mail Starter
Hostinger Mail Starter belegt den ersten Platz beim Einstiegspreis. Der Tarif umfasst ein Postfach mit 5 GB Speicher, fünf Aliasse und die üblichen Zugänge über IMAP, POP3 und SMTP. Webmail, Catch-all, Spam- und Virenfilter sowie ein Importwerkzeug sind ebenfalls enthalten. Für ein einzelnes geschäftliches Postfach sind das brauchbare Grundlagen, ohne dass Sie auf externe Mailprogramme verzichten müssen.
Der wichtigste Haken ist die Abrechnung: Hostinger nennt eine mehrjährige Laufzeit. Zudem steigt der reguläre Preis bei der Verlängerung auf mehr als das Vierfache des Einstiegspreises. Prüfen Sie deshalb vor der Bestellung die konkrete Laufzeit und den Verlängerungspreis im Bestellprozess. Der Tarif bietet außerdem End-to-End-Verschlüsselung laut Anbieter, eine tägliche Versandgrenze von 1.000 E-Mails und maximal 25 MB pro Anhang.
Stärken
- Ein Postfach mit 5 GB Speicher, fünf Aliassen und Catch-all.
- Importwerkzeug, Autoresponder und Filterregeln sind enthalten.
- 24/7 erreichbarer Support und 30 Tage Geld-zurück-Garantie.
Grenzen
- Die günstigste Abrechnung ist mehrjährig.
- Bei der Verlängerung liegt der reguläre Preis mehr als viermal so hoch wie der Einstiegspreis.
- Nur ein Postfach; maximal 25 MB große Anhänge.
Der Tarif eignet sich, wenn Sie eine einzelne Adresse auf eigener Domain brauchen und bereit sind, sich länger zu binden. Für ein Team mit mehreren echten Postfächern passt der Umfang nicht.
2. Purelymail Simple
Purelymail Simple ist die günstigste Wahl auf dieser Liste, wenn Sie mehrere Adressen oder Nutzer unterbringen möchten. Der Anbieter führt unbegrenzte Postfächer, Nutzer, eigene Domains und Speicher pro Nutzer auf. Dazu kommen Webmail, Catch-all, Import, Kalender und Kontakte sowie IMAP, POP3 und SMTP. Für kleine Organisationen kann das attraktiver sein als ein Tarif, der pro Nutzer nur ein einzelnes Postfach vorsieht.
Die Abrechnung erfolgt jährlich. Die Verschlüsselung ist für die Übertragung per TLS und für gespeicherte Daten angegeben; SPF, DKIM und DMARC werden unterstützt. Purelymail nennt außerdem 2FA und eine kostenlose Testphase. Der Standort der Daten ist jedoch in den USA, und der Support läuft über Tickets. Einen rund um die Uhr erreichbaren Support gibt es laut Anbieter nicht. Die Versandgrenze beträgt 3.000 E-Mails pro Tag.
Stärken
- Unbegrenzte Postfächer, Nutzer, Domains und Speicher pro Nutzer.
- Unterstützung für SPF, DKIM und DMARC sowie 2FA.
- Kalender, Kontakte, Import und kostenlose Testphase.
Grenzen
- Jährliche Abrechnung und Datenstandort USA.
- Support nur per Ticket, nicht rund um die Uhr.
- Der Anbieter nennt TLS während der Übertragung und Verschlüsselung gespeicherter Daten, aber keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Purelymail ist interessant, wenn Sie viele Adressen verwalten und mit englischsprachigem Ticket-Support sowie einem US-Datenstandort zurechtkommen. Für Nutzer, die persönlichen Sofort-Support erwarten, ist es weniger passend.
3. Zoho Mail Lite
Zoho Mail Lite bietet ein einzelnes Postfach mit 5 GB Speicher pro Nutzer sowie Webmail, Desktop- und Mobil-Apps. IMAP, POP3 und SMTP erleichtern den Wechsel aus einem bestehenden Mailprogramm; ein Importwerkzeug ist ebenfalls vorhanden. Zoho nennt Kalender und Kontakte, Exchange/ActiveSync und eine Verfügbarkeitsgarantie von 99,99 Prozent. Die angegebene Einstiegskondition wird jährlich abgerechnet und versteht sich ohne Mehrwertsteuer.
Bei Sicherheit und Verwaltung stehen 2FA, Spam- und Virenfilter sowie ein Admin-Bedienfeld auf der Ausstattungsliste. Der Anbieter führt DSGVO-Konformität und 24/7-Support über Live-Chat, Telefon und E-Mail auf. Das macht Zoho zu einer gut ausgestatteten Option, wenn Sie neben Webmail auch mobile Apps oder Exchange/ActiveSync nutzen möchten. Cloudspeicher für Dateien und Bürosoftware sind im Tarif dagegen nicht enthalten.
Stärken
- 5 GB pro Nutzer, Import, Kalender und Kontakte.
- Desktop- und Mobil-Apps sowie Exchange/ActiveSync.
- 2FA, 24/7-Support und eine aufgeführte Verfügbarkeitsgarantie von 99,99 Prozent.
Grenzen
- Jährliche Abrechnung; die angegebene Kondition ist ohne Mehrwertsteuer.
- Nur ein Postfach pro Nutzer und 30 MB maximale Anhangsgröße.
- Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aufgeführt; Datei-Cloud und Bürosoftware fehlen.
Zoho passt zu Einzelanwendern und kleinen Unternehmen, die Apps, Kalender und ActiveSync höher gewichten als unbegrenzte Postfächer. Berücksichtigen Sie beim Vergleichen, dass die Mehrwertsteuer hinzukommt.
4. Namecheap Private Email Launch
Namecheap Private Email Launch bündelt ein Postfach mit 5 GB Speicher, zehn Aliassen und Catch-all. Webmail, IMAP, POP3 und SMTP sind vorhanden; Filterregeln, Autoresponder, Spam- und Virenfilter sowie Kalender und Kontakte runden den Tarif ab. Eine kostenlose Testphase und 2FA sind ebenfalls aufgeführt. Damit erhalten Sie für eine einzelne Mailbox mehr Aliasse als bei Hostingers Einstiegstarif.
Für die Abrechnung nennt Namecheap sowohl jährliche als auch mehrjährige Laufzeiten. Welche davon für Sie gilt und was die Verlängerung kostet, sollten Sie vor dem Abschluss prüfen. Eine separate Angabe zu Verschlüsselung, Support oder Importfunktion ist für diesen Tarif nicht aufgeführt. Wenn diese Punkte für Ihre Organisation verbindlich sind, fragen Sie vorab beim Anbieter nach, statt sie aus dem Tarifnamen abzuleiten.
Stärken
- Ein Postfach mit 5 GB Speicher und zehn Aliassen.
- Catch-all, Autoresponder, Kalender und Kontakte.
- 2FA und kostenlose Testphase.
Grenzen
- Abrechnung jährlich oder mehrjährig; Verlängerungsbedingungen vorher prüfen.
- Keine Dateicloud enthalten.
- Verschlüsselung, Support und Import sind in den aufgeführten Funktionen nicht angegeben.
Der Tarif ist eine Option für eine einzelne Adresse mit mehreren Aliasen, etwa für getrennte Kontaktadressen ohne zusätzliche Postfächer. Er eignet sich weniger, wenn Sie dokumentierte Verschlüsselungs- oder Supportleistungen voraussetzen.
5. Migadu Micro
Migadu Micro kombiniert unbegrenzte Postfächer und Aliasse mit 5 GB Speicher pro Nutzer. Eigene Domains sind unbegrenzt, und IMAP, POP3, SMTP, Catch-all, Filter sowie ein Importwerkzeug sind aufgeführt. Der Anbieter nennt außerdem SPF, DKIM und DMARC, ein Administrationspanel, Kalender und Kontakte. Die jährliche Abrechnung und eine kostenlose Testphase gehören ebenfalls zu den Tarifangaben.
Besonders genau sollten Sie die Versandgrenze prüfen: Migadu Micro erlaubt laut Anbieter 20 E-Mails pro Tag. Das ist deutlich weniger als bei den anderen Tarifen dieser Rangliste und kann schon für regelmäßige geschäftliche Korrespondenz zu knapp sein. Migadu führt Frankreich als Datenstandort, TLS für die Übertragung und eine 14-tägige Geld-zurück-Garantie auf. Support gibt es per E-Mail und Ticket.
Stärken
- Unbegrenzte Postfächer, Aliasse und eigene Domains.
- 5 GB Speicher pro Nutzer, Import und Catch-all.
- SPF, DKIM, DMARC; Datenstandort Frankreich.
Grenzen
- Versandlimit von nur 20 E-Mails pro Tag.
- Jährliche Abrechnung; kein kostenloser Tarif.
- Support per E-Mail und Ticket statt eines aufgeführten 24/7-Angebots.
Migadu eignet sich, wenn Sie viele Adressen benötigen, aber nur wenig versenden, beispielsweise für getrennte Funktionspostfächer. Für Newsletter, automatisierte Benachrichtigungen oder ein aktives Team ist das Tageslimit ein klares Ausschlusskriterium.
Knapp nicht in den Top 5
Bluehost Professional Email liegt beim Einstiegspreis knapp außerhalb der Rangliste. Der Tarif hat 10 GB Speicher pro Nutzer, aber keine 2FA-Angabe und keine Backup- oder Wiederherstellungsfunktion.
IONOS E-Mail (Mail Basic) verfehlt den fünften Platz ebenfalls knapp. Das monatlich abgerechnete Angebot umfasst 2 GB Speicher und ein Postfach, dafür liegen die Daten in Deutschland und der Support ist rund um die Uhr erreichbar.
So wählen Sie den passenden Einstiegstarif
Vergleichen Sie zuerst nicht nur den Einstieg, sondern auch Abrechnungszeitraum und Verlängerung. Bei Hostinger ist der mehrjährige Einstieg besonders relevant, weil der reguläre Verlängerungspreis deutlich höher liegt. Bei den übrigen Anbietern sollten Sie die Verlängerung im Bestellprozess prüfen; aus dem Einstiegspreis allein lässt sie sich nicht ableiten. Achten Sie außerdem darauf, ob Mehrwertsteuer bereits enthalten ist: Zoho weist den Tarif ohne Mehrwertsteuer aus.
Zählen Sie anschließend die tatsächlich benötigten Postfächer. Aliasse wie bei Hostinger oder Namecheap sind keine zusätzlichen Postfächer mit eigenem Speicher und Login. Wenn mehrere Personen eigene Konten brauchen, sind Purelymail oder Migadu mit unbegrenzten Postfächern einen Blick wert. Prüfen Sie bei Migadu zwingend das Versandlimit. Für ein normales Einzelpostfach können 5 GB genügen; wenn Sie Anhänge aufbewahren, kontrollieren Sie zusätzlich die maximale Anhangsgröße, die bei Hostinger 25 MB und bei Zoho 30 MB beträgt.
Zum Schluss sollten Sie Datenstandort, Verschlüsselung und Support passend zu Ihren Anforderungen abgleichen. Purelymail nennt die USA, Migadu Frankreich; Zoho führt DSGVO-Konformität auf. Fehlt eine Angabe zu einer benötigten Funktion, lassen Sie sie sich vor dem Kauf bestätigen. Unsere Rangliste für 2026 beantwortet, wo der Einstieg am günstigsten ist; die beste Wahl hängt davon ab, ob Sie ein einzelnes Postfach, viele Konten oder bestimmte Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen brauchen.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Anbieter ist 2026 der günstigste in dieser Rangliste?
Hostinger Mail Starter steht auf Platz eins, weil sein umgerechneter Einstiegspreis der niedrigste der fünf Angebote ist. Der Tarif umfasst ein Postfach mit 5 GB Speicher. Beachten Sie aber die mehrjährige Abrechnung und den deutlich höheren regulären Verlängerungspreis. Wenn Sie nur ein einzelnes Postfach brauchen, kann es passen; bei mehreren Konten sollten Sie den Tarifumfang sorgfältig prüfen.
Sind Aliasse dasselbe wie zusätzliche E-Mail-Postfächer?
Nein. Ein Alias leitet üblicherweise Nachrichten an ein bestehendes Postfach weiter und ist nicht automatisch ein separates Konto mit eigenem Login und Speicher. Hostinger bietet beispielsweise fünf Aliasse, aber nur ein Postfach. Wenn mehrere Mitarbeiter unabhängig voneinander E-Mails verwalten müssen, achten Sie gezielt auf die Zahl der Postfächer und Nutzer.
Welcher Tarif eignet sich für viele Postfächer?
Purelymail Simple und Migadu Micro führen unbegrenzte Postfächer auf. Purelymail nennt außerdem unbegrenzte Nutzer und Speicher pro Nutzer; Migadu bietet 5 GB Speicher pro Nutzer. Bei Migadu ist allerdings das Versandlimit von 20 E-Mails pro Tag sehr niedrig. Prüfen Sie daher nicht nur, wie viele Konten Sie anlegen können, sondern auch, wie intensiv diese versenden.
Warum muss ich bei der Verlängerung genau hinsehen?
Der Einstiegspreis gilt nicht zwingend für den gesamten Vertragszeitraum. Hostinger verlangt beim günstigsten Einstieg eine mehrjährige Bindung; der reguläre Verlängerungspreis liegt laut Tarifangabe bei mehr als dem Vierfachen des Einstiegspreises. Auch bei den anderen Anbietern sollten Sie die Verlängerungsbedingungen vor dem Abschluss kontrollieren, denn sie lassen sich aus dem Einstieg allein nicht ablesen.
Welcher Anbieter nennt einen europäischen Datenstandort?
Migadu führt Frankreich als Datenstandort auf. Zoho nennt DSGVO-Konformität, während Purelymail einen Standort in den USA angibt. Ein Datenstandort allein beantwortet nicht jede Frage zu Datenschutz und Verarbeitung. Wenn Ihre Organisation konkrete Vorgaben erfüllen muss, prüfen Sie die Vertrags- und Datenschutzunterlagen des Anbieters und lassen Sie offene Punkte vor der Buchung klären.
Ist der günstigste Tarif automatisch der beste für ein Unternehmen?
Nicht unbedingt. Für ein einzelnes Postfach kann Hostinger wegen des niedrigen Einstiegs interessant sein, doch die mehrjährige Bindung und der Verlängerungspreis zählen mit. Teams sollten zusätzlich Postfachzahl, Versandlimit, Support und Sicherheitsfunktionen vergleichen. Ein Tarif mit vielen Konten hilft wenig, wenn die tägliche Versandgrenze nicht zum tatsächlichen E-Mail-Aufkommen passt.