Top 5 Gratis-E-Mail-Hosting-Angebote 2026
Hier sehen Sie, welche fünf E-Mail-Hosting-Anbieter einen kostenlosen Tarif aufführen und worin sich ihre Angebote unterscheiden. Für Ihre Wahl 2026 sind vor allem IMAP, Speicher, Verschlüsselung und die Frage wichtig, welche Funktionen tatsächlich im Gratisplan enthalten sind.
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6,2/10
- Speicherplatz
- Unbegrenzt
- Postfächer
- 1.000
- Preis
- 2,50 €/Monat gleicher Preis
-
7,2/10
- Speicherplatz
- 5 GB
- Postfächer
- 1
- Preis
- 0,89 €/Monat gleicher Preis
-
2,9/10
- Speicherplatz
- 15 GB
- Postfächer
- 1
- Preis
- 7,15 €/Monat gleicher Preis
-
4,2/10
- Speicherplatz
- 10 GB
- Postfächer
- –
- Preis
- 3,50 €/Monat gleicher Preis
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4,3/10
- Speicherplatz
- 50 GB
- Postfächer
- 1
- Preis
- 6,00 €/Monat gleicher Preis
So haben wir die Gratisangebote eingeordnet
In diese Rangliste kommen nur Anbieter, bei denen ein kostenloser Plan aufgeführt ist; eine kostenlose Testphase allein reicht nicht. Wir ordnen die Angebote nach den für dauerhaftes E-Mail-Hosting nützlichen Merkmalen: IMAP-Unterstützung für den Zugriff mit verschiedenen Mailprogrammen, Speicher, Sicherheitsfunktionen, eigene Domains und praktische Extras wie Kalender oder Importhilfen. Auch die Grenzen zählen: etwa Nutzerobergrenzen oder fehlende Schnittstellen. Wichtig: Die genannten Produktnamen bezeichnen die jeweils verglichenen Tarife. Ein aufgeführter Gratisplan bedeutet nicht automatisch, dass alle Merkmale des genannten Tarifs kostenlos verfügbar sind. Prüfen Sie deshalb vor dem Wechsel die Konditionen des Gratisplans beim Anbieter. Tuta ist besonders gekennzeichnet, weil IMAP dort fehlt.
1. Infomaniak Mail Service
Infomaniak steht vorn, weil beim Anbieter ein Gratisplan aufgeführt ist und der Mail Service zugleich viele Funktionen für den produktiven Einsatz abdeckt. Besonders stark ist die Kombination aus IMAP, unbegrenztem Speicher pro Nutzer, Importhilfe, Kalender und Kontakten. Wer mehrere Postfächer einrichten oder später ausbauen will, findet zudem Angaben zu bis zu 1.000 Postfächern und Nutzern. Das sind Merkmale des aufgeführten Angebots; prüfen Sie, welche davon im kostenlosen Tarif gelten.
- Stärken: IMAP/POP3/SMTP, unbegrenzter Speicher pro Nutzer, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Spam- und Virenfilter sowie Kalender und Kontakte.
- Stärken: Importwerkzeug, SPF/DKIM/DMARC, Backup und Wiederherstellung sowie Support per Live-Chat, Telefon und E-Mail.
- Grenzen: Der Support ist nicht rund um die Uhr erreichbar. Die aufgeführte tägliche Versandgrenze beträgt 500 E-Mails.
- Grenzen: Dateispeicher für Cloud-Dateien ist nicht enthalten; der Serverstandort ist die Schweiz.
Infomaniak passt zu Ihnen, wenn Sie neben einem Gratisplan ein Angebot mit klassischen Mailprotokollen und vielen Verwaltungsfunktionen suchen. Für eine Organisation mit mehreren Konten sind die aufgeführten Nutzer- und Postfachkapazitäten interessant. Klären Sie vorher, ob der Gratisplan die benötigte Zahl an Konten und den gewünschten Speicher abdeckt.
2. Zoho Mail Lite
Zoho Mail Lite ist eine gute Wahl, wenn Sie neben IMAP auch Unterstützung für Exchange/ActiveSync und Anwendungen auf Desktop und Smartphone berücksichtigen. Der aufgeführte Tarif nennt fünf Gigabyte Speicher pro Nutzer, Kalender und Kontakte sowie einen Spam- und Virenfilter. Zoho führt außerdem einen Gratisplan auf. Da die Tarifangaben nicht automatisch die Gratisleistungen beschreiben, sollten Sie insbesondere Speicher, Nutzerzahl und Synchronisierungsmöglichkeiten im kostenlosen Angebot abgleichen.
- Stärken: IMAP/POP3/SMTP, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Desktop- und Mobil-Apps sowie Exchange/ActiveSync.
- Stärken: 24/7 erreichbarer Support laut Anbieter, Importwerkzeug, TLS-Verschlüsselung bei der Übertragung und Kalender.
- Grenzen: Der aufgeführte Speicher beträgt fünf Gigabyte pro Nutzer; die maximale Größe eines Anhangs liegt bei 30 MB.
- Grenzen: Abgerechnet wird jährlich. Cloud-Dateispeicher und Bürosoftware sind im genannten Tarif nicht aufgeführt.
Zoho eignet sich besonders, wenn Sie E-Mails mit unterschiedlichen Geräten und einem Exchange-kompatiblen Ablauf synchronisieren möchten. Für ein kleines Team sollten Sie vorab prüfen, ob der Gratisplan mehrere Konten unterstützt: Der aufgeführte Tarif nennt ein Postfach, nicht eine große Anzahl von Mailboxen.
3. Proton Mail Essentials
Proton Mail Essentials ist die passende Option, wenn Datenschutz und Verschlüsselung bei Ihrer Entscheidung weit oben stehen. Für den Tarif sind Ende-zu-Ende- und Zero-Access-Verschlüsselung, Open-Source-Software und ein Standort in der Schweiz aufgeführt. Dazu kommen IMAP, 15 GB Speicher pro Nutzer, Kalender und Kontakte. Proton listet auch einen Gratisplan; die genannten Tarifmerkmale sollten Sie aber nicht ungeprüft dem kostenlosen Angebot zuschreiben.
- Stärken: Ende-zu-Ende- und Zero-Access-Verschlüsselung, IMAP, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Spam- sowie Virenfilter.
- Stärken: Bis zu zehn Aliasse, Catch-all, Importwerkzeug und Unterstützung für bis zu drei eigene Domains im aufgeführten Tarif.
- Grenzen: Exchange/ActiveSync ist nicht enthalten; Anhänge sind auf 25 MB begrenzt.
- Grenzen: Der Tarif ist pro Nutzer angelegt. Prüfen Sie, ob die gewünschte Domainzahl und der Speicher auch im Gratisplan gelten.
Proton passt zu Einzelpersonen und kleinen Teams, die verschlüsselte Kommunikation und mehrere eigene Domains priorisieren. Wenn Sie auf Exchange/ActiveSync angewiesen sind, ist Zoho oder Mailfence naheliegender. Proton führt zusätzlich eine kostenlose Testphase auf; für diese Rangliste zählt jedoch der Gratisplan, nicht die Testphase.
4. Mailfence Entry
Mailfence Entry verbindet Verschlüsselung mit einer Reihe klassischer Teamfunktionen. Der aufgeführte Tarif umfasst IMAP, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Kalender und Kontakte sowie Exchange/ActiveSync. Hinzu kommen zehn Gigabyte Speicher pro Nutzer und Unterstützung für bis zu fünf Nutzer. Mailfence führt einen Gratisplan auf, doch die genannten Limits und Extras gelten nicht zwangsläufig in gleicher Form für diesen Tarif.
- Stärken: IMAP, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
- Stärken: 50 Aliasse, zwei eigene Domains, Kalender, Kontakte, Importwerkzeug und Exchange/ActiveSync im aufgeführten Tarif.
- Grenzen: Der Tarif ist auf maximal fünf Nutzer begrenzt; Support wird per E-Mail angeboten.
- Grenzen: Die aufgeführte tägliche Versandgrenze liegt bei 500 E-Mails. Eine Geld-zurück-Garantie ist nicht angegeben.
Mailfence eignet sich, wenn Sie verschlüsselte E-Mail mit Kalender und Exchange-Kompatibilität verbinden möchten und ein kleines Team betreiben. Vergleichen Sie die Gratisbedingungen sorgfältig, falls Sie mehr als ein Konto oder eine eigene Domain brauchen. Die Auflistung von zwei Domains beschreibt den genannten Tarif, nicht automatisch den Gratisplan.
5. Tuta Mail Essential
Tuta ist die klare Wahl für alle, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und einen deutschen Datenstandort schätzen. Der aufgeführte Tarif bietet 50 GB Speicher pro Nutzer, unbegrenzt viele Aliasse, eigene Domains sowie Desktop- und Mobil-Apps. Entscheidend ist der Nachteil: IMAP/POP3/SMTP ist als nicht verfügbar aufgeführt. Das schränkt die Nutzung mit externen Mailprogrammen ein. Auch beim Gratisangebot sollten Sie die Tarifgrenzen separat prüfen.
- Stärken: Ende-zu-Ende- und Zero-Access-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Open-Source-Software.
- Stärken: 50 GB Speicher pro Nutzer, unbegrenzte Aliasse, Kalender und Kontakte im aufgeführten Tarif; Datenstandort Deutschland.
- Grenzen: Kein IMAP/POP3/SMTP und kein Exchange/ActiveSync. Ein Importwerkzeug ist ebenfalls nicht aufgeführt.
- Grenzen: Kein Support rund um die Uhr; Dateianhänge sind auf 25 MB begrenzt. Video-Konferenzen sind nicht enthalten.
Tuta passt, wenn Sie primär die eigenen Apps und Webmail nutzen und Verschlüsselung wichtiger ist als die Anbindung eines beliebigen Mailclients. Wer IMAP benötigt, sollte einen anderen Anbieter aus dieser Rangliste wählen. Der fehlende IMAP-Zugang ist bei Tuta nicht bloß eine Tarifnuance, sondern die zentrale Einschränkung für den Alltag mit externen Programmen.
So wählen Sie den passenden Gratisplan
Beginnen Sie mit Ihrem Mailprogramm: Wenn Sie Nachrichten in Outlook, Thunderbird oder einer anderen externen Anwendung abrufen wollen, muss der Gratisplan die dafür nötigen Protokolle unterstützen. Tuta scheidet für diesen Einsatz aus. Prüfen Sie danach, ob ein eigener Domainname erlaubt ist und wie viele Konten der kostenlose Tarif tatsächlich umfasst. Das ist besonders relevant, wenn Sie nicht nur eine persönliche Adresse, sondern Postfächer für ein Team einrichten.
Schätzen Sie den Speicherbedarf realistisch ein. Viele Anhänge oder eine lange Mailhistorie machen knappe Grenzen schnell spürbar. Achten Sie außerdem auf Importmöglichkeiten, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Spamfilter und Verschlüsselung. Für den Wechsel zu einem Anbieter sollten Sie klären, ob der Gratisplan die benötigten Import- und Sicherheitsfunktionen mitbringt. Die Tarifdetails können sich ändern; kontrollieren Sie die aktuellen Gratisbedingungen vor der Einrichtung. Für 2026 gilt daher: Wählen Sie nicht allein nach dem Gratis-Label, sondern nach den Funktionen, die Ihr konkreter Arbeitsablauf verlangt.
Häufig gestellte Fragen
Was zählt in dieser Rangliste als kostenloses E-Mail-Hosting?
Berücksichtigt werden nur Anbieter, bei denen ein Gratisplan aufgeführt ist. Eine zeitlich begrenzte Testphase reicht nicht aus. Das bedeutet jedoch nicht, dass sämtliche Merkmale des genannten Tarifs auch kostenlos verfügbar sind. Prüfen Sie vor der Anmeldung die aktuellen Gratisbedingungen, besonders Speicher, Nutzerzahl, eigene Domains und die Nutzung mit externen Mailprogrammen.
Welcher Gratisanbieter unterstützt IMAP?
Bei Infomaniak, Zoho Mail, Proton Mail und Mailfence ist IMAP/POP3/SMTP für den jeweils aufgeführten Tarif angegeben. Tuta führt diese Protokolle ausdrücklich nicht auf. Kontrollieren Sie bei den Anbietern mit Gratisplan trotzdem, ob IMAP auch in der kostenlosen Variante freigeschaltet ist. Die Angaben zum genannten Tarif gelten nicht automatisch für dessen Gratisangebot.
Kann ich mit einem Gratisplan meine eigene Domain verwenden?
Die verglichenen Tarife nennen eigene Domains bei Proton, Mailfence und Tuta; Infomaniak und Zoho führen in den hier aufgeführten Merkmalen keine Domainzahl auf. Daraus lässt sich nicht ableiten, was jeweils im Gratisplan enthalten ist. Wenn Sie eine Adresse mit eigener Domain benötigen, prüfen Sie ausdrücklich die Bedingungen des kostenlosen Tarifs, bevor Sie Ihre Domain umstellen.
Ist Tuta für die Nutzung mit Outlook oder Thunderbird geeignet?
Tuta führt IMAP/POP3/SMTP und Exchange/ActiveSync als nicht verfügbar auf. Damit ist die übliche Anbindung über diese Schnittstellen keine passende Wahl. Tuta bietet Desktop- und Mobil-Apps sowie Webmail. Wenn Sie unbedingt einen externen Mailclient nutzen möchten, wählen Sie eher einen Anbieter, der IMAP im für Sie verfügbaren Tarif unterstützt.
Welcher Anbieter bietet den meisten Speicher?
Infomaniak nennt unbegrenzten Speicher pro Nutzer für den aufgeführten Mail Service. Tuta führt 50 GB, Proton 15 GB, Mailfence 10 GB und Zoho Mail Lite fünf GB pro Nutzer auf. Diese Werte beziehen sich auf die genannten Tarife und sind nicht automatisch die Speicherlimits der Gratispläne. Vergleichen Sie die kostenlosen Kontingente direkt vor der Anmeldung.
Worauf sollte ich vor dem Wechsel zu einem Gratisanbieter achten?
Prüfen Sie zuerst, ob Sie Ihre bestehenden Nachrichten importieren können und ob der Gratisplan Ihre benötigte Zahl an Konten und eigene Domainnamen zulässt. Achten Sie außerdem auf IMAP, Speicher, Anhangsgrenzen und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wenn E-Mail für Arbeit oder ein Team wichtig ist, sollten Sie auch Support und mögliche Versandlimits berücksichtigen, statt nur auf den kostenlosen Zugang zu schauen.