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Preise geprüft am 31 Oktober 2026, 10:00

OpenVPN-VPNs im Vergleich: Router, TCP und UDP

Diese Seite hilft Ihnen, VPNs mit OpenVPN-Unterstützung für Router, ältere oder ungewöhnliche Geräte und restriktive Netzwerke einzuordnen. Sie erfahren, wann UDP sinnvoll ist, wann TCP 443 als Ausweichweg taugt und in welchen Fällen WireGuard die praktischere Wahl bleibt.

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21 passende Tarife

  1. Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Server in den Niederlanden
    7,6/10
    Geräte
    10
    Server
    5.700 in 51 Ländern
    Preis
    1,51 €/Monat −87 % danach 11,59 €/Monat
  2. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Server in den Niederlanden
    7,4/10
    Geräte
    15
    Server
    800 in 49 Ländern
    Preis
    0,74 €/Monat −83 % danach 4,48 €/Monat
  3. Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Server in den Niederlanden
    7,1/10
    Geräte
    10
    Server
    200 in 63 Ländern
    Preis
    2,08 €/Monat −80 % danach 10,39 €/Monat
  4. RAM-only-Server · Funktioniert mit Streamingdiensten · Server in den Niederlanden
    6,6/10
    Geräte
    5
    Server
    100 in 55 Ländern
    Preis
    2,17 €/Monat −22 % danach 2,79 €/Monat
  5. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Server in den Niederlanden
    6,4/10
    Geräte
    10
    Server
    6.000 in 65 Ländern
    Preis
    1,92 €/Monat −83 % danach 11,59 €/Monat
  6. OVPN

    OVPN

    RAM-only-Server · Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Multi-Hop (Double VPN)
    6,3/10
    Geräte
    7
    Server
    96 in 20 Ländern
    Preis
    4,22 €/Monat −65 % danach 12,00 €/Monat
  7. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Multi-Hop (Double VPN)
    5,8/10
    Geräte
    10
    Server
    2.600 in 57 Ländern
    Preis
    2,50 €/Monat −79 % danach 11,99 €/Monat
  8. Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt
    5,8/10
    Geräte
    10
    Server
    1.000 in 55 Ländern
    Preis
    2,23 €/Monat −75 % danach 8,94 €/Monat
  9. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · RAM-only-Server · Funktioniert mit Streamingdiensten · Server in den Niederlanden
    5,6/10
    Geräte
    10
    Server
    – in 113 Ländern
    Preis
    2,49 €/Monat −81 % danach 12,99 €/Monat
  10. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · RAM-only-Server · Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt
    5,3/10
    Geräte
    7
    Server
    9.600 in 100 Ländern
    Preis
    2,19 €/Monat −82 % danach 11,99 €/Monat
  11. Funktioniert mit Streamingdiensten · Server in den Niederlanden
    4,8/10
    Geräte
    Unbegrenzt
    Server
    2.700 in 112 Ländern
    Preis
    0,90 €/Monat −87 % danach 7,05 €/Monat
  12. P2P/Torrenting erlaubt · Multi-Hop (Double VPN) · Server in den Niederlanden
    4,8/10
    Geräte
    12
    Server
    105 in 21 Ländern
    Preis
    3,36 €/Monat −58 % danach 8,06 €/Monat
  13. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · RAM-only-Server · Funktioniert mit Streamingdiensten · Multi-Hop (Double VPN)
    4,3/10
    Geräte
    5
    Server
    10.000 in 80 Ländern
    Preis
    2,68 €/Monat −75 % danach 10,73 €/Monat
  14. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Multi-Hop (Double VPN)
    4,1/10
    Geräte
    10
    Server
    20.000 in 149 Ländern
    Preis
    3,49 €/Monat −65 % danach 9,99 €/Monat
  15. Funktioniert mit Streamingdiensten
    3,8/10
    Geräte
    10
    Server
    7.500 in 100 Ländern
    Preis
    2,05 €/Monat −85 % danach 13,42 €/Monat
  16. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · RAM-only-Server · Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt
    3,6/10
    Geräte
    10
    Server
    7.200 in 150 Ländern
    Preis
    3,49 €/Monat −77 % danach 14,99 €/Monat
  17. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · RAM-only-Server · Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt
    3,3/10
    Geräte
    Unbegrenzt
    Server
    4.500 in 100 Ländern
    Preis
    2,49 €/Monat −87 % danach 18,95 €/Monat
  18. AngelVPN

    AngelVPN

    Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Server in den Niederlanden
    3,1/10
    Geräte
    10
    Server
    6.500 in 45 Ländern
    Preis
    2,84 €/Monat −68 % danach 8,94 €/Monat
  19. Funktioniert mit Streamingdiensten · Server in den Niederlanden
    2,6/10
    Geräte
    6
    Server
    – in 45 Ländern
    Preis
    3,75 €/Monat −62 % danach 9,99 €/Monat
  20. P2P/Torrenting erlaubt · Multi-Hop (Double VPN) · Server in den Niederlanden
    2,5/10
    Geräte
    8
    Server
    3.000 in 50 Ländern
    Preis
    4,48 €/Monat −50 % danach 8,94 €/Monat
  21. Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Server in den Niederlanden
    2,0/10
    Geräte
    Unbegrenzt
    Server
    – in 30 Ländern
    Preis
    3,99 €/Monat −60 % danach 9,95 €/Monat

Preise pro Monat zzgl. MwSt., sofern vom Anbieter so angegeben. Die Durchschnittskosten enthalten den Verlängerungspreis nach dem Einstiegszeitraum.

Was OpenVPN leistet – und was Sie einrichten müssen

OpenVPN ist ein quelloffenes VPN-Protokoll, das seit 2001 entwickelt wird. Es nutzt TLS zur Absicherung des Kontrollkanals, über den Verbindungsparameter und Schlüssel ausgehandelt werden. Die eigentlichen Nutzdaten laufen anschließend durch den VPN-Tunnel. Für viele kryptografische Funktionen greift OpenVPN auf die OpenSSL-Bibliothek zurück. Der Quellcode steht unter der GNU GPLv2; kommerzielle Lizenzen sind ebenfalls erhältlich.

Die lange Verfügbarkeit ist im Alltag ein Vorteil: OpenVPN wird von vielen Betriebssystemen, Router-Firmwares und VPN-Apps unterstützt. Das heißt aber nicht, dass es auf jedem Gerät bereits eingebaut ist. Unter Windows gehört OpenVPN nicht zum Betriebssystem. Auf Computer und Smartphone installieren Sie üblicherweise eine Client-App oder die App des VPN-Anbieters. Bei einer Firmenverbindung erhalten Sie oft ein fertiges Profil, das Serveradresse und weitere Einstellungen enthält.

Gegenüber einem integrierten Client kann die Einrichtung mehr Arbeit machen. Je nach Anbieter importieren Sie eine Konfigurationsdatei, wählen einen Server und müssen Zertifikate oder Anmeldedaten korrekt zuordnen. Das ist gut kontrollierbar, aber nicht immer der schnellste Weg, wenn Sie nur eine App öffnen und sofort verbinden möchten. Prüfen Sie deshalb, ob Ihr Gerät OpenVPN direkt unterstützt und ob der Anbieter passende Profile oder eine geeignete App bereitstellt.

OpenVPN 2.6: modernere Vorgaben, aber kein garantierter Temposprung

Mit OpenVPN 2.6 änderten sich die Standardvorgaben für die Verschlüsselung: Die Standardkonfiguration erlaubt nur noch AEAD-Verfahren, konkret AES-256-GCM und ChaCha20-Poly1305. AEAD verbindet Verschlüsselung und Integritätsprüfung in einem Verfahren. Das ist eine zeitgemäße Grundeinstellung, sagt für sich allein aber nichts darüber aus, wie schnell eine konkrete Verbindung läuft oder welche Einstellungen Ihr VPN-Anbieter verwendet.

Eine weitere Neuerung ist Data-Channel Offload, kurz DCO. Dabei kann der Datenkanal auf unterstützten Systemen in den Kernel verlagert werden, statt vollständig im normalen OpenVPN-Prozess zu laufen. OpenVPN nennt FreeBSD, Linux und Windows als unterstützte Plattformen. Das kann den möglichen Datendurchsatz erhöhen; veröffentlichte Angaben belegen jedoch keinen festen Gewinn, den Sie für Ihren Anschluss erwarten dürften. Gerät, Konfiguration und Server spielen weiterhin eine Rolle.

DCO funktioniert nicht mit jeder Konfiguration. Es ist auf bestimmte AEAD-Verschlüsselungsverfahren und Layer-3-Tunnel ausgelegt; etwa Kompression kann mit der Funktion kollidieren. Wenn eine Einstellung nicht passt, kann DCO deaktiviert werden. OpenVPN 2.6 brachte außerdem Unterstützung für OpenSSL 3.0 und die Prüfung von Zertifikats-Fingerprints als Alternative zu einer vollständigen Zertifikatsinfrastruktur. Für die Auswahl eines VPN-Tarifs ist deshalb entscheidend, ob Client und Server eine passende Konfiguration anbieten, nicht allein die Versionsnummer.

UDP oder TCP: erst den Netzwerktyp prüfen

OpenVPN verwendet standardmäßig UDP, üblicherweise auf Port 1194. UDP ist meist die bessere Wahl für normales Surfen, Videokonferenzen oder Downloads, weil es weniger Zusatzarbeit für die Übertragung erfordert. Wenn das Netzwerk UDP-Verbindungen blockiert, kann TCP helfen. TCP ist für OpenVPN langsamer und eignet sich eher als Ausweichweg, nicht als automatische Leistungsverbesserung.

Der Grund: Bei OpenVPN über TCP liegt eine TCP-Verbindung innerhalb einer weiteren TCP-Verbindung. Werden Pakete verzögert oder gehen sie verloren, reagieren beide Ebenen auf dieselbe Störung. Das kann zu unnötigen Wiederholungen und einem deutlichen Leistungseinbruch führen, der als TCP meltdown bezeichnet wird. Bei einer stabilen Leitung fällt das nicht zwingend auf; bei ausgelastetem WLAN oder knapper Bandbreite kann es den Unterschied machen.

Gehen Sie praktisch so vor: Lassen Sie UDP aktiv, sofern die Verbindung funktioniert. Wechseln Sie erst dann auf TCP, wenn ein Netzwerk den UDP-Verkehr blockiert oder die Verbindung sonst nicht zustande kommt. Port 443 wird häufig für TCP-Verkehr genutzt und ist deshalb eine mögliche Ausweichkonfiguration, sofern der VPN-Dienst sie anbietet. Ein Portwechsel allein macht OpenVPN allerdings weder schneller noch unsichtbar. Auch muss der Server entsprechend eingerichtet sein.

TCP 443 und DPI: Umgehung mit klaren Grenzen

In Hotels, Cafés oder Firmennetzen können bestimmte Ports oder UDP-Verbindungen gesperrt sein. OpenVPN über TCP 443 kann einfache Portfilter umgehen, weil das Netzwerk Verbindungen auf diesem Port oft zulässt. Das ist ein Versuch wert, wenn UDP 1194 nicht funktioniert. Es ist jedoch keine verlässliche Tarnung: Deep Packet Inspection kann OpenVPN-Verbindungen erkennen, auch wenn sie über einen anderen Port laufen. Ein Netzwerkbetreiber kann sie dann blockieren oder protokollieren.

Wenn ein Netz OpenVPN aktiv per DPI sperrt, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass TCP 443 die Sperre zuverlässig überwindet. Fragen Sie bei einem Firmen- oder Schulnetz im Zweifel nach den erlaubten Verbindungen, statt Filter zu umgehen. Einstellungen wie tls-crypt können den Kontrollkanal anders schützen und die Erkennung erschweren; sie machen den Datenverkehr aber nicht garantiert unauffindbar. Dafür müssen Server und Client zusammenpassen.

Auch auf der Serverseite gehört TCP 443 bewusst abgesichert. Ein offener Port ist von außen erreichbar und kann auf Sicherheitsscannern erscheinen. Wenn Sie einen eigenen OpenVPN-Server betreiben, beschränken Sie den Zugriff mit passenden Firewall-Regeln, soweit Ihr Einsatz das zulässt. Für eine gewöhnliche private VPN-Verbindung ist das meist Aufgabe des Anbieters; bei einem selbst verwalteten Server sollten Sie es vor der Freigabe prüfen.

Router, Geräte und die Wahl zwischen OpenVPN und WireGuard

OpenVPN passt besonders gut, wenn Sie den VPN-Tunnel direkt am Router einrichten und damit mehrere Geräte im Heimnetz schützen möchten. Voraussetzung ist, dass die Router-Firmware oder der Hersteller OpenVPN als Client unterstützt. Prüfen Sie die aktuelle Kompatibilitätsliste Ihres Geräts: Ein Router kann VPN-Funktionen anbieten, ohne jedes Protokoll zu unterstützen. Bei manchen Geräten ist außerdem zusätzliche Konfiguration nötig, bevor der Router eine Verbindung zum VPN-Dienst aufbaut.

OpenVPN gibt es für zahlreiche Plattformen, darunter Windows, macOS, Linux, Android und iOS; auch verschiedene Router-Systeme können es nutzen. Mindestversionen unterscheiden sich nach Client und Betriebssystem. Verlassen Sie sich daher nicht auf eine pauschale Liste alter Systemversionen, sondern prüfen Sie die Angaben zur konkreten App oder Firmware. Bei ungewöhnlichen Geräten ist die Kompatibilität oft der entscheidende Grund, OpenVPN einem moderneren Protokoll vorzuziehen.

Auf einem aktuellen Smartphone oder Laptop ist WireGuard häufig die naheliegendere erste Wahl, wenn Ihnen eine einfache Einrichtung, Geschwindigkeit und Akkulaufzeit wichtig sind. Für diese Vorteile sollten Sie keine pauschalen Messwerte annehmen: Das Ergebnis hängt von Gerät, Netz und Server ab. IKEv2 kann ebenfalls interessant sein, wenn Ihr Gerät es unterstützt und Sie häufig zwischen WLAN und Mobilfunk wechseln. OpenVPN bleibt sinnvoll, wenn Ihr Router, Ihre Firma oder das verfügbare VPN-Profil genau dieses Protokoll verlangt.

So lesen Sie die gefilterte VPN-Tabelle

Die Tabelle oberhalb dieser Erläuterung zeigt nur VPN-Angebote, die OpenVPN unterstützen. Vergleichen Sie innerhalb dieser Auswahl, ob der Dienst OpenVPN in seiner App oder über importierbare Profile bereitstellt und ob die benötigte Nutzung auf Ihrem Router möglich ist. Die bloße Protokoll-Unterstützung garantiert nicht, dass jede App TCP 443 anbietet oder Sie den Port selbst auswählen können. Klären Sie diesen Punkt, wenn Sie auf ein gesperrtes UDP-Netz angewiesen sind.

Preise und Tarifumfang ordnen Sie am besten erst nach der technischen Eignung ein. In unserer vollständigen VPN-Übersicht umfassen die Daten 22 Tarife von 22 Anbietern; die Monatspreise reichen dort von 0,74 € bis 4,48 €, der Durchschnitt liegt bei 2,62 €. Diese Werte beziehen sich auf die gesamte Übersicht, nicht nur auf die OpenVPN-Auswahl. Die Preisdaten wurden zuletzt am 31 Oktober 2026 abgeglichen.

Wenn Sie zu Hause einen Router verbinden wollen, prüfen Sie zuerst dessen Protokollliste. Wenn Sie unterwegs nur UDP-Sperren umgehen möchten, testen Sie TCP 443, sofern der Dienst diese Option ausdrücklich unterstützt, und rechnen Sie mit langsamerer Übertragung. Wird OpenVPN aktiv erkannt oder blockiert, ist es keine verlässliche Ausweichlösung. Für unkomplizierte Nutzung auf einem modernen Einzelgerät spricht meist mehr für WireGuard, sofern es auf Gerät und Tarif verfügbar ist.

Häufig gestellte Fragen

Ist OpenVPN 2026 noch sicher?

OpenVPN ist ein etabliertes, quelloffenes Protokoll; OpenVPN 2.6 setzt standardmäßig auf AEAD-Verfahren wie AES-256-GCM und ChaCha20-Poly1305. Sicherheit hängt trotzdem von aktuellen Clients, Serverkonfiguration und korrekter Schlüsselverwaltung ab. Installieren Sie Updates und orientieren Sie sich an den Sicherheitshinweisen des Projekts oder Ihres VPN-Anbieters. Kein Protokoll schützt vor unsicheren Geräten oder falsch eingerichteten Konten.

Ist OpenVPN schneller als WireGuard?

Das lässt sich nicht für jede Verbindung pauschal beantworten. WireGuard ist oft die praktischere Wahl, wenn Sie auf einem aktuellen Smartphone oder Laptop Wert auf Tempo und Akkulaufzeit legen. OpenVPN kann auf manchen Systemen langsamer sein, doch das Ergebnis hängt auch von Server, Gerät und Netz ab. DCO kann OpenVPN auf unterstützten Systemen helfen, garantiert aber keinen bestimmten Durchsatz.

Welchen Port verwendet OpenVPN?

Der übliche Standardport ist 1194, normalerweise mit UDP. OpenVPN kann auch TCP verwenden; TCP 443 ist eine mögliche Ausweichkonfiguration, wenn ein Netzwerk UDP oder andere Ports blockiert. Der Server und der Client müssen dafür passend eingerichtet sein. Prüfen Sie die verfügbaren Optionen beim VPN-Dienst, denn nicht jeder Tarif erlaubt die Wahl von Transport und Port.

Kann OpenVPN über Port 443 Firewalls umgehen?

TCP 443 kann einfache Portfilter umgehen, weil viele Netzwerke Verbindungen auf diesem Port zulassen. Es ist aber keine Garantie: Deep Packet Inspection kann OpenVPN-Verkehr erkennen und weiterhin sperren. TCP über TCP kann außerdem die Leistung stark beeinträchtigen, wenn Pakete verloren gehen oder die Bandbreite knapp ist. Verwenden Sie die Einstellung nur, wenn der Dienst sie unterstützt und das Netzwerk sie zulässt.

Funktioniert OpenVPN auf Routern?

Auf vielen Routern lässt sich OpenVPN nutzen, sofern Firmware oder Hersteller einen OpenVPN-Client bereitstellen. Prüfen Sie die Kompatibilitätsliste Ihres konkreten Modells und ob der Router als Client eine Verbindung zu Ihrem VPN-Dienst herstellen kann. Die Unterstützung unterscheidet sich je nach Firmware. Ein VPN-Tarif mit OpenVPN-Unterstützung allein garantiert nicht, dass er mit jedem Router funktioniert.

Was änderte sich mit OpenVPN 2.6?

OpenVPN 2.6 verwendet in der Standardkonfiguration nur noch AEAD-Chiffren wie AES-256-GCM und ChaCha20-Poly1305. Außerdem kann Data-Channel Offload den Datenkanal auf unterstützten Systemen in den Kernel verlagern. Das kann den möglichen Datendurchsatz erhöhen, liefert aber keinen festen Geschwindigkeitsgewinn. DCO ist nicht mit jeder Konfiguration kompatibel und setzt passende Verfahren und Tunneltypen voraus.

Maarten Soetens Von