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Top 5 CDNs für kleine Unternehmen 2026

Diese Rangliste hilft kleinen Unternehmen, 2026 ein CDN nach Einstiegshürde, Vertragsbindung und Support auszuwählen. Sie sehen, welche Anbieter sich selbst einrichten lassen und welche Funktionen im Alltag den Ausschlag geben.

  1. Bildoptimierung · Video-Streaming
    7,0/10
    PoPs
    119
    Länder
    81
    Preis pro GB
    0,0089 € /GB mind. 0,89 €/Mon.
  2. DDoS-Schutz · WAF · HTTP/3 · Bildoptimierung
    9,2/10
    PoPs
    309
    Länder
    121
    Preis pro GB
    Kostenlos kein Minimum
  3. DDoS-Schutz · WAF · HTTP/3 · Bildoptimierung
    7,6/10
    PoPs
    104
    Länder
    78
    Preis pro GB
    0,0268 € /GB kein Minimum
  4. DDoS-Schutz · WAF · HTTP/3 · Edge Computing
    7,5/10
    PoPs
    840
    Länder
    26
    Preis pro GB
    0,0394 € /GB kein Minimum
  5. DDoS-Schutz · WAF · Bildoptimierung · Video-Streaming
    6,7/10
    PoPs
    71
    Länder
    45
    Preis pro GB
    0,0268 € /GB kein Minimum

So haben wir für kleine Unternehmen gewichtet

Für diese Auswahl zählen ein niedriger Einstieg, keine Mindestvertragsdauer, ein direkter Selbststart und Support per E-Mail. Diese Punkte erleichtern es, ein CDN ohne lange Beschaffung oder verpflichtende Laufzeit auszuprobieren und bei Fragen einen schriftlichen Kontaktweg zu haben. Die Größe des Netzwerks lassen wir bei der Rangfolge bewusst außen vor. Wir ordnen die Anbieter anhand ihrer aufgeführten Funktionen und Vertragsbedingungen ein, nicht anhand von Labortests.

Auch der Funktionsumfang ist relevant: HTTPS auf der eigenen Domain, Schutzfunktionen, Cache-Löschung und Bildoptimierung können einem kleinen Shop oder einer Unternehmensseite Arbeit abnehmen. Wo Anbieter Kosten für eingehenden Datenverkehr oder Anfragen aufführen, weisen wir darauf hin. Solche Positionen sollten Sie vor dem produktiven Einsatz prüfen, auch wenn der Einstieg selbst niedrigschwellig ist.

1. Bunny CDN by Bunny.net

Bunny CDN eignet sich besonders für kleine Websites, die mit einem niedrigen monatlichen Mindestbetrag starten und sich nicht vertraglich binden möchten. Der Anbieter ermöglicht den direkten Selbststart und nennt E-Mail als Supportkanal. HTTPS ist sowohl auf der CDN-Domain als auch auf der eigenen Domain verfügbar; dazu kommen Bildoptimierung und eine Statusseite. Für einen kleinen Shop ist das eine praktische Kombination, wenn Bilder einen großen Teil der übertragenen Inhalte ausmachen.

Im Betrieb können Sie den Cache vollständig, für einzelne Dateien, per Wildcard oder anhand von Tags beziehungsweise Schlüsseln leeren. Statistiken, Protokolldateien und eine API sind ebenfalls aufgeführt. Bunny unterstützt kleine und große Dateien, Komprimierung, Hotlink-Schutz und Token-Authentifizierung. Die aufgeführten Regionen umfassen auch Europa und den Nahen Osten. Das Angebot passt damit zu Websites, die statische Inhalte ausliefern und bei Bedarf gezielt aktualisieren müssen.

  • Stärken: keine Mindestvertragsdauer, direkter Selbststart und E-Mail-Support; HTTPS auf eigener Domain; Bildoptimierung; mehrere gezielte Cache-Löschoptionen.
  • Grenzen: WAF und DDoS-Schutz sind nicht aufgeführt. Dynamische Inhaltsbeschleunigung, WebSockets und Live-Video fehlen ebenfalls.

Bunny ist unsere erste Wahl für kleine Unternehmen, die mit überschaubarem Aufwand Bilder und andere statische Dateien über ein CDN ausliefern wollen. Wenn Sie eine integrierte Firewall oder DDoS-Abwehr benötigen, sollten Sie einen der höher ausgestatteten Anbieter prüfen.

2. Cloudflare CDN

Cloudflare bietet einen besonders niedrigen Einstieg ohne monatliches Mindestentgelt und ohne Mindestvertragsdauer. Sie können direkt selbst starten; Support per E-Mail ist aufgeführt. Für kleine Unternehmen, die neben der Beschleunigung auch grundlegende Schutzfunktionen suchen, sprechen vor allem die aufgeführte WAF und der DDoS-Schutz für den Anbieter. HTTPS auf der eigenen Domain und Bildoptimierung sind ebenfalls enthalten.

Das Angebot unterstützt HTTP/2 und HTTP/3, WebSockets und dynamische Inhaltsbeschleunigung. Hinzu kommen IPv6, API, DNS, Statistiken, Komprimierung und Hotlink-Schutz. Der Cache lässt sich vollständig oder für einzelne Dateien leeren. Cloudflare führt außerdem Live-Video und Edge-Computing auf. Damit deckt das CDN mehr Anwendungsfälle ab als die reine Auslieferung von Bildern, Skripten und Stylesheets.

  • Stärken: kein monatliches Mindestentgelt und keine Mindestvertragsdauer; WAF und DDoS-Schutz; HTTP/3, WebSockets und dynamische Inhaltsbeschleunigung; HTTPS auf eigener Domain und Bildoptimierung.
  • Grenzen: eigene SSL-Zertifikate und Protokolldateien sind nicht aufgeführt. Der Cache lässt sich laut Anbieter nur vollständig oder dateiweise leeren, nicht per Wildcard oder Tag.

Cloudflare passt zu kleinen Unternehmen, die Schutzfunktionen und moderne Webprotokolle ohne Mindestvertragsdauer in einer Lösung bündeln möchten. Wenn eigene Zertifikate oder detaillierte Protokolldateien für Ihre Abläufe wichtig sind, prüfen Sie diese Einschränkungen vorab.

3. Gcore CDN

Gcore verbindet den direkten Selbststart und den Verzicht auf eine Mindestvertragsdauer mit WAF, DDoS-Schutz und E-Mail-Support. HTTPS auf der eigenen Domain sowie ein eigenes SSL-Zertifikat sind aufgeführt. Für kleine Teams ist auch die Option „Serve stale“ interessant: Sie kann zwischengespeicherte Inhalte weiter ausliefern, wenn der Ursprung gerade nicht erreichbar ist. Gcore nennt dafür außerdem dynamische Inhaltsbeschleunigung und Edge-Computing.

HTTP/2 und HTTP/3, WebSockets, Token-Authentifizierung und Bildoptimierung gehören ebenfalls zum Angebot. Der Cache lässt sich vollständig, dateiweise oder nach Muster leeren. Statistiken, API, DNS und eine Statusseite sind vorhanden. Beachten Sie jedoch die aufgeführten Kosten pro Anfrage. Diese Position ist neben den Gebühren für übertragenen Datenverkehr ein Punkt, den Sie bei Ihrer erwarteten Nutzung mitrechnen sollten.

  • Stärken: keine Mindestvertragsdauer, Selbststart und E-Mail-Support; WAF und DDoS-Schutz; eigenes SSL-Zertifikat; „Serve stale“, HTTP/3 und Bildoptimierung.
  • Grenzen: Protokolldateien sind nicht aufgeführt. Der Anbieter nennt Kosten pro Anfrage und keinen 24/7-Support.

Gcore eignet sich, wenn Schutz, dynamische Inhalte und flexible Cache-Steuerung wichtiger sind als ein möglichst schlanker Funktionsumfang. Für ein kleines Projekt sollten Sie vorab abschätzen, wie sich die Anfragekosten auf Ihre Nutzung auswirken.

4. BytePlus CDN

BytePlus lässt sich direkt starten und hat keine Mindestvertragsdauer. E-Mail-Support, WAF, DDoS-Schutz und HTTPS auf der eigenen Domain sind aufgeführt. HTTP/3, WebSockets, dynamische Inhaltsbeschleunigung und Edge-Computing erweitern den Einsatzbereich über statische Websites hinaus. Für Unternehmen, die viele Inhalte aus unterschiedlichen Ordnern aktualisieren, sind die Cache-Löschung pro Ordner und die Option „Serve stale“ nützlich.

Das Angebot umfasst außerdem ein eigenes SSL-Zertifikat, Origin Shield, Protokolldateien und eine API. In der Kostenbetrachtung gibt es aber zwei Punkte, die Sie nicht übersehen sollten: Für eingehenden Datenverkehr werden Gebühren aufgeführt, und auch Anfragen können Kosten verursachen. Bildoptimierung ist nicht aufgeführt; eine Statusseite ebenfalls nicht. Das macht BytePlus trotz der vielen Funktionen weniger unkompliziert als die Anbieter auf den vorderen Plätzen.

  • Stärken: keine Mindestvertragsdauer, Selbststart und E-Mail-Support; WAF und DDoS-Schutz; HTTP/3, WebSockets, Origin Shield und eigenes SSL-Zertifikat.
  • Grenzen: Gebühren für eingehenden Datenverkehr und Anfragen; keine aufgeführte Bildoptimierung oder Statusseite; kein Apex- beziehungsweise Root-Domain-Support.

BytePlus ist eine Option für kleine Unternehmen, die erweiterte CDN-Funktionen benötigen und den zusätzlichen Kostenpositionen aktiv nachgehen. Wenn Sie vor allem Bilder automatisch optimieren oder eine Statusseite nutzen möchten, sind die ersten drei Plätze naheliegender.

5. CacheFly CDN

CacheFly kombiniert den direkten Selbststart mit E-Mail- und Telefonsupport. Aufgeführt sind außerdem WAF, DDoS-Schutz, Bildoptimierung und HTTPS auf der eigenen Domain. HTTP/2, WebSockets, dynamische Inhaltsbeschleunigung und Origin Shield sprechen für einen breiten Funktionsumfang. Der Anbieter nennt zudem Live-Video, Statistiken, eine Statusseite und Erreichbarkeit rund um die Uhr.

Der entscheidende Nachteil für diese Rangliste: CacheFly verlangt eine Mindestvertragsdauer von einem Monat. Damit fällt der Anbieter gegenüber den vier höher platzierten Optionen zurück, die ohne Mindestvertragsdauer auskommen. DNS und Apex- beziehungsweise Root-Domain-Unterstützung sind nicht aufgeführt. Der Cache lässt sich vollständig oder pro Ordner leeren; eine Datei-, Wildcard- oder Tag-Löschung ist in den aufgeführten Möglichkeiten nicht enthalten.

  • Stärken: Selbststart, Support per E-Mail und Telefon sowie angegebene Erreichbarkeit rund um die Uhr; WAF und DDoS-Schutz; Bildoptimierung und HTTPS auf eigener Domain.
  • Grenzen: Mindestvertragsdauer von einem Monat; DNS und Apex-/Root-Domain-Unterstützung sind nicht aufgeführt; keine Let's-Encrypt- oder Wildcard-SSL-Option.

CacheFly passt, wenn Ihnen mehrere Supportkanäle und die aufgeführten Schutzfunktionen wichtiger sind als eine komplett vertragsfreie Nutzung. Für ein Unternehmen, das ein CDN erst unverbindlich ausprobieren möchte, sind die Anbieter davor die passendere Wahl.

Knapp nicht in der Auswahl

AdvancedHosting CDN bietet Selbststart, E-Mail- und Ticket-Support sowie keine Mindestvertragsdauer. Es fällt hier zurück, weil WAF und HTTPS auf der eigenen Domain nicht aufgeführt sind.

So wählen Sie das passende CDN

Prüfen Sie zuerst, was Ihre Website tatsächlich ausliefert. Bei einem kleinen Shop mit vielen Produktbildern ist Bildoptimierung direkt relevant; bei einer überwiegend statischen Unternehmensseite zählen oft HTTPS, Cache-Löschung und ein einfacher Einstieg stärker. Für dynamische Seiten oder Webanwendungen sollten Sie gezielt nach dynamischer Inhaltsbeschleunigung und WebSockets sehen. Die Anbieter unterscheiden sich hier deutlich.

Wenn Schutz vor Angriffen wichtig ist, grenzen Sie die Auswahl auf Anbieter mit aufgeführter WAF und DDoS-Abwehr ein. Cloudflare, Gcore, BytePlus und CacheFly nennen beide Funktionen; Bunny CDN nicht. Benötigen Sie ein eigenes SSL-Zertifikat, sind Bunny, Gcore, BytePlus und CacheFly die passenden Kandidaten. Cloudflare führt diese Option nicht auf, unterstützt aber HTTPS auf der eigenen Domain.

Lesen Sie vor der Einrichtung auch die Kostenpositionen jenseits des Einstiegs: Gcore führt Gebühren pro Anfrage auf, BytePlus Gebühren für eingehenden Datenverkehr und Anfragen. Prüfen Sie außerdem, welche Cache-Löschoption zu Ihrem Veröffentlichungsprozess passt. Bei einer kleinen Website kann die Löschung einzelner Dateien genügen; häufige Aktualisierungen über mehrere Ordner sprechen eher für eine gezieltere Auswahl. Für 2026 gilt daher: Wählen Sie nicht nach der längsten Funktionsliste, sondern nach den Anforderungen, die Ihr Team heute tatsächlich abdecken muss.

Häufig gestellte Fragen

Was ist für ein kleines Unternehmen bei einem CDN am wichtigsten?

Beginnen Sie mit den Anforderungen Ihrer Website: Für einen Shop mit vielen Bildern ist Bildoptimierung hilfreich; für eine Webanwendung können WebSockets und dynamische Inhaltsbeschleunigung wichtiger sein. Prüfen Sie außerdem HTTPS auf der eigenen Domain, Cache-Löschung und gegebenenfalls WAF und DDoS-Schutz. Ein direkter Selbststart und keine Mindestvertragsdauer erleichtern den Einstieg.

Welches CDN in der Rangliste bietet WAF und DDoS-Schutz?

Cloudflare, Gcore, BytePlus und CacheFly führen sowohl eine WAF als auch DDoS-Schutz auf. Bei Bunny CDN sind diese beiden Funktionen nicht aufgeführt. Wenn Sie die Schutzfunktionen als Voraussetzung ansehen, sollten Sie Bunny daher nicht allein wegen des niedrigen Einstiegs wählen.

Welcher Anbieter eignet sich für Bildoptimierung?

Bunny CDN, Cloudflare, Gcore und CacheFly führen Bildoptimierung auf. Bei BytePlus ist diese Funktion nicht aufgeführt. Wenn Ihre Website viele Produkt- oder Angebotsbilder ausliefert, können Sie diese Angabe als Auswahlkriterium nutzen und zusätzlich prüfen, ob die übrigen Funktionen zu Ihrem Setup passen.

Gibt es in der Auswahl ein CDN ohne Mindestvertragsdauer?

Bunny CDN, Cloudflare, Gcore und BytePlus nennen keine Mindestvertragsdauer. CacheFly führt eine Mindestvertragsdauer von einem Monat auf. Wenn Sie erst ausprobieren möchten, wie ein CDN in Ihren Veröffentlichungsprozess passt, sind die vier anderen Anbieter für einen unverbindlichen Einstieg geeigneter.

Welche zusätzlichen Kosten sollten kleine Unternehmen prüfen?

Neben dem Einstieg sollten Sie die aufgeführten Gebühren für Nutzungsposten ansehen. Gcore nennt Kosten pro Anfrage. BytePlus führt sowohl Gebühren für eingehenden Datenverkehr als auch Kosten pro Anfrage auf. Prüfen Sie vor dem Einsatz, ob solche Positionen zu Ihrem erwarteten Datenverkehr passen; die Rangfolge ersetzt keine individuelle Kostenabschätzung.

Welches CDN unterstützt HTTP/3?

Cloudflare, Gcore und BytePlus führen HTTP/3 auf. Bei Bunny CDN und CacheFly ist in den aufgeführten Funktionen HTTP/2 genannt, HTTP/3 jedoch nicht. Für eine Webanwendung, bei der moderne Protokollunterstützung wichtig ist, können Sie diese Unterschiede bei der Auswahl berücksichtigen.

Maarten Soetens Von