Top 5 VPS für LLMs 2026
Hier finden Sie fünf VPS, die sich dank viel Arbeitsspeicher und Root-Zugriff für den Betrieb eigener LLM-Stacks eignen. Der Vergleich für 2026 zeigt, welche Angebote bei RAM, Rechenleistung, Speicher und praktischer Ausstattung die stärksten Eckdaten mitbringen.
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Selbstverwaltet · Root-Zugang7,1/10
- vCPU
- 24
- RAM
- 64 GB
- Speicherplatz
- 200 GB NVMe
- Traffic
- Unbegrenzt
- Preis
- 37,12 €/Monat −50 % danach 74,24 €/Monat
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Root-Zugang6,7/10
- vCPU
- 14
- RAM
- 50 GB
- Speicherplatz
- 1.400 GB
- Traffic
- –
- Preis
- 45,31 €/Monat gleicher Preis
-
Selbstverwaltet · Root-Zugang6,7/10
- vCPU
- 16
- RAM
- 32 GB
- Speicherplatz
- 240 GB NVMe
- Traffic
- –
- Preis
- 109,98 €/Monat −33 % danach 164,55 €/Monat
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Selbstverwaltet · Root-Zugang6,6/10
- vCPU
- 16
- RAM
- 32 GB
- Speicherplatz
- 400 GB
- Traffic
- Unbegrenzt
- Preis
- 46,51 €/Monat −19 % danach 57,24 €/Monat
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Selbstverwaltet · Root-Zugang7,8/10
- vCPU
- 8
- RAM
- 32 GB
- Speicherplatz
- 400 GB NVMe
- Traffic
- 32 TB
- Preis
- 21,99 €/Monat −56 % danach 49,99 €/Monat
So haben wir die VPS für LLMs eingeordnet
Für lokale Sprachmodelle zählt zunächst der RAM: Er begrenzt, wie viel Modellmaterial sich gleichzeitig im Arbeitsspeicher halten lässt. Deshalb steht die RAM-Menge im Ranking im Vordergrund. Wir berücksichtigen außerdem vCPU-Kerne, Speicherart und -kapazität sowie Netzwerkangaben, Back-ups und Support. Root-Zugriff ist Voraussetzung, denn damit können Sie die benötigte Laufzeitumgebung und Modellsoftware selbst installieren. Wir ranken nach den aufgeführten technischen Merkmalen, nicht nach Labortests. GPU-Ausstattung wird bei den fünf Angeboten nicht genannt; rechnen Sie daher nicht ohne Rückfrage mit GPU-Beschleunigung.
1. RDP.Monster Linux VPS Classic Elite
Mit 64 GB RAM bietet dieser VPS den größten Arbeitsspeicher unter den hier gelisteten Root-Zugriffsangeboten. Dazu kommen 24 vCPU-Kerne und 200 GB NVMe-SSD. Diese Kombination ist die stärkste Ausgangsbasis im Ranking, wenn Sie ein Modell auf einem selbst verwalteten Linux-Server ausprobieren oder eine eigene Inferenzumgebung aufsetzen möchten. Wie groß ein Modell sinnvoll läuft, hängt jedoch auch von Quantisierung und Laufzeitumgebung ab; dazu macht der Anbieter keine Angaben.
Der Server steht in Frankreich, die Netzwerkschnittstelle ist mit 1 Gbit/s angegeben und das Datenvolumen ist unbegrenzt. Root-Zugriff ist vorhanden. Zur Auswahl stehen Ubuntu, Debian, AlmaLinux, Rocky Linux, CentOS und Fedora. RDP.Monster nennt Live-Chat und Ticket-Support sowie eine Uptime-Garantie von 99,9 Prozent. Back-ups sind nicht enthalten, und der Betrieb ist selbstverwaltet.
- Stärken: 64 GB RAM, 24 vCPU, NVMe-Speicher, Root-Zugriff und breite Linux-Auswahl.
- Grenzen: Nur 200 GB Speicherplatz; keine Back-ups; Self-managed setzt eigene Serverpflege voraus.
Wir empfehlen diesen VPS, wenn möglichst viel RAM bei gleichzeitig hoher vCPU-Zahl wichtiger ist als automatische Sicherungen. Planen Sie Back-ups selbst ein, bevor Sie Modelle oder Konfigurationen verändern.
2. HostNoc VPS HN-XXL
Der HN-XXL kombiniert 50 GB RAM mit 14 vCPU-Kernen. Damit liegt er beim Arbeitsspeicher direkt hinter dem ersten Platz und bietet deutlich mehr Speicherplatz: 1.400 GB SSD. Für ein Setup, das neben Modell- und Laufzeitdateien auch größere Datensätze oder mehrere Versionen vorhalten soll, ist diese Kapazität ein konkreter Vorteil. Der Anbieter nennt SSD-Speicher, aber keine NVMe-Ausstattung.
Root-Zugriff und eine Netzwerkgeschwindigkeit von 1 Gbit/s sind angegeben. Die möglichen Rechenzentrumsstandorte verteilen sich auf Deutschland, das Vereinigte Königreich, die USA, Singapur, Japan, Indien und Australien. Als Betriebssysteme werden Ubuntu, AlmaLinux, Rocky Linux und Windows Server genannt. cPanel und Plesk stehen als Control Panels zur Verfügung. Back-ups sind nicht aufgeführt, und auch eine Speicherfrequenz für automatische Sicherungen wird nicht genannt.
- Stärken: 50 GB RAM, 1.400 GB SSD, 1-Gbit/s-Netzwerk und viele wählbare Standorte.
- Grenzen: Weniger RAM und vCPU-Kerne als Platz eins; keine Back-ups aufgeführt; SSD statt NVMe.
HostNoc passt, wenn Sie viel Platz für Modelle und zugehörige Dateien benötigen oder den Serverstandort gezielt wählen möchten. Prüfen Sie vor der Bestellung, ob der gewünschte Standort und das passende Betriebssystem für Ihr Vorhaben verfügbar sind.
3. Scala Hosting VPS Config #4
Scala Hosting stellt 32 GB RAM und 16 vCPU-Kerne bereit. Die Kernzahl ist höher als bei HostNoc, der Arbeitsspeicher fällt aber geringer aus. Für ein LLM-Setup, bei dem CPU-Kerne und eine NVMe-SSD neben dem RAM eine Rolle spielen, ist das eine ausgewogene Konfiguration. Der Speicherplatz beträgt 240 GB. Root-Zugriff ist vorhanden, und der Server wird selbst verwaltet.
Bei den Rechenzentrumsstandorten ist die Auswahl besonders breit: Neben mehreren europäischen Ländern nennt Scala Hosting die USA, Singapur und Australien. Unterstützt werden Ubuntu, Debian, Rocky Linux und Windows Server. Ein eigenes Control Panel ist aufgeführt. Back-ups sind nicht enthalten; außerdem ist keine Erreichbarkeit rund um die Uhr angegeben. Für den produktiven Betrieb sollten Sie deshalb sowohl eigene Sicherungen als auch einen Plan für Supportfälle einrichten.
- Stärken: 16 vCPU-Kerne, 32 GB RAM, NVMe-SSD, Root-Zugriff und zahlreiche Standorte.
- Grenzen: 240 GB Speicherplatz; keine Back-ups; keine 24/7-Erreichbarkeit angegeben.
Dieser VPS eignet sich für technisch versierte Nutzer, die einen Standort passend zu ihrem Publikum auswählen möchten und Back-ups selbst organisieren können. Vor allem bei einem öffentlich erreichbaren Dienst sollten Sie Supportverfügbarkeit und Wiederherstellung in die Planung einbeziehen.
4. Database Mart Advanced Plus Linux VPS
Die Konfiguration umfasst 32 GB RAM, 16 vCPU-Kerne und 400 GB SSD. Root-Zugriff erlaubt die Installation eines eigenen LLM-Stacks. Im Unterschied zu Scala Hosting sind hier Back-ups aufgeführt, und zwar im Zweiwochenrhythmus. Das kann bei Änderungen hilfreich sein, ersetzt aber keine häufigere eigene Sicherung, wenn Sie täglich an Modellen, Daten oder Konfigurationen arbeiten.
Der Standort ist in den USA. Die Netzwerkschnittstelle ist mit 0,5 Gbit/s angegeben, also niedriger als bei den Angeboten mit 1 Gbit/s im Ranking. Das Datenvolumen ist unbegrenzt. Ubuntu, Debian und CentOS stehen als Betriebssysteme zur Auswahl. Für die Verwaltung werden cPanel und CloudPanel genannt; Support gibt es laut Anbieter per Live-Chat, E-Mail und Ticket. Der Betrieb bleibt selbstverwaltet.
- Stärken: 32 GB RAM, 16 vCPU, 400 GB SSD, Root-Zugriff, Back-ups und mehrere Supportkanäle.
- Grenzen: US-Standort; 0,5-Gbit/s-Netzwerk; Back-ups nur alle zwei Wochen aufgeführt.
Database Mart ist eine passende Wahl, wenn die aufgeführten Back-ups und Supportkanäle für Sie wichtiger sind als NVMe-Speicher oder ein europäischer Standort. Berücksichtigen Sie die angegebene Netzwerkgeschwindigkeit, besonders wenn Ihr Modell häufig größere Datenmengen überträgt.
5. Hostinger VPS KVM 8
Hostinger bietet 32 GB RAM, 8 vCPU-Kerne und 400 GB NVMe-SSD. Root-Zugriff ist vorhanden; dazu kommen 1 Gbit/s Netzwerk und ein Datenvolumen von 32 TB. Damit ist die Ausstattung bei RAM und Speicher attraktiv, die Zahl der vCPU-Kerne liegt aber deutlich unter den Plätzen drei und vier. Wer ein Modell selbst hosten will, sollte daher neben dem RAM auch prüfen, ob die verfügbare CPU-Leistung zur geplanten Nutzung passt.
Der Rechenzentrumsstandort ist in den Niederlanden. Back-ups werden wöchentlich erstellt. Unterstützt werden Ubuntu, Debian, AlmaLinux und Rocky Linux. Als Control Panels stehen cPanel, Plesk, DirectAdmin und CyberPanel zur Auswahl. Der Server ist selbstverwaltet und die Mindestlaufzeit beträgt 24 Monate. Das ist weniger flexibel als bei den VPS mit kürzerer Mindestlaufzeit im Ranking.
- Stärken: 32 GB RAM, 400 GB NVMe, 1-Gbit/s-Netzwerk, Root-Zugriff und wöchentliche Back-ups.
- Grenzen: 8 vCPU-Kerne; 32 TB Datenvolumen; 24 Monate Mindestlaufzeit.
Dieser VPS passt, wenn Ihnen NVMe-Speicher, ein Standort in den Niederlanden und regelmäßige Sicherungen wichtig sind. Wählen Sie ihn nur, wenn die längere Mindestlaufzeit zu Ihrem Projekt passt und acht vCPU-Kerne für Ihre geplante Auslastung ausreichen.
Warum zwei VPS nicht in die Top 5 kamen
A2 Hosting VPS Managed cPanel 256GB führt zwar mit 256 GB RAM und 64 vCPU-Kernen, bietet aber keinen Root-Zugriff. Damit können Sie den eigenen Modell-Stack nicht selbst installieren. PlanetHoster Managed VPS HybridCloud Ultra verbindet 48 GB RAM mit 24 vCPU-Kernen und täglichen Back-ups, hat laut Anbieter aber ebenfalls keinen Root-Zugriff.
Worauf Sie bei einem LLM-VPS achten sollten
Schätzen Sie zuerst den Speicherbedarf Ihres konkreten Modells ab und lassen Sie Reserve für Betriebssystem, Laufzeitumgebung und weitere Prozesse. Die hier aufgeführten RAM-Werte sind vergleichbar, sagen aber allein nicht aus, welches Modell in welcher Konfiguration läuft. Auch eine GPU wird bei den fünf VPS nicht genannt. Wenn GPU-Beschleunigung Voraussetzung ist, lassen Sie sich diese Ausstattung ausdrücklich bestätigen, statt sie aus der vCPU-Zahl abzuleiten.
Prüfen Sie danach Root-Zugriff, Betriebssystem und Wartungsaufwand. Root ermöglicht die eigene Installation, bedeutet bei selbstverwalteten VPS aber auch, dass Sie Updates und Absicherung selbst organisieren. Vergleichen Sie außerdem NVMe mit SSD, Speicherplatz und Netzwerkangabe. Back-ups unterscheiden sich deutlich: zweiwöchentlich, wöchentlich oder gar nicht aufgeführt. Für ein wichtiges Projekt sollten Sie Sicherungen unabhängig vom Anbieterplan einrichten und vorab klären, wie schnell Sie einen Server nach einem Fehler wiederherstellen können. Im Jahr 2026 gilt für diese Auswahl weiterhin: RAM zuerst prüfen, aber den Rest des Setups nicht danach entscheiden.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel RAM braucht ein VPS für ein LLM?
Das hängt vom Modell und dessen Ausführung ab. Mehr RAM erlaubt grundsätzlich, größere oder weniger stark komprimierte Modelle im Arbeitsspeicher zu halten, aber ein einzelner Wert garantiert keine bestimmte Modellgröße. Prüfen Sie die Anforderungen der gewünschten Laufzeitumgebung und lassen Sie Reserve für Betriebssystem und zusätzliche Prozesse. In diesem Ranking reicht der RAM von 32 bis 64 GB.
Warum ist Root-Zugriff für einen LLM-VPS wichtig?
Mit Root-Zugriff können Sie Systempakete, Laufzeitumgebungen und den eigenen Modell-Stack installieren und konfigurieren. Genau deshalb berücksichtigt unser Ranking nur VPS mit Root-Zugriff. Ein Managed-Angebot kann zwar viel RAM und Support mitbringen, aber ohne Root fehlt Ihnen die nötige Freiheit, die eigene Softwareumgebung einzurichten.
Sind diese VPS mit GPU ausgestattet?
Bei den fünf gelisteten Angeboten ist keine GPU-Ausstattung angegeben. Die genannten vCPU-Kerne beschreiben keine GPU-Leistung und sind kein Beleg für GPU-Beschleunigung. Wenn Ihre Inferenzumgebung oder das Training zwingend eine GPU benötigt, fragen Sie den Anbieter vor der Bestellung ausdrücklich nach GPU-Modell, Verfügbarkeit und Zugriffsmöglichkeiten.
Welcher VPS bietet in diesem Ranking am meisten RAM?
RDP.Monster Linux VPS Classic Elite führt mit 64 GB RAM und hat außerdem 24 vCPU-Kerne sowie 200 GB NVMe-Speicher. Das ist der höchste RAM-Wert unter den hier berücksichtigten Root-Zugriffsangeboten. HostNoc folgt mit 50 GB RAM und deutlich mehr SSD-Speicherplatz, nämlich 1.400 GB.
Was ist bei Back-ups für einen selbstverwalteten VPS zu beachten?
Die Angebote unterscheiden sich: RDP.Monster und Scala Hosting führen keine Back-ups auf, Database Mart nennt einen Zweiwochenrhythmus und Hostinger wöchentliche Sicherungen. Auch wenn ein Anbieter Back-ups aufführt, sollten Sie prüfen, was genau gesichert wird und wie eine Wiederherstellung funktioniert. Für häufig geänderte Modelle und Konfigurationen ist eine eigene, regelmäßig geprüfte Sicherung sinnvoll.
Ist ein VPS mit 32 GB RAM für ein LLM ausreichend?
Das lässt sich ohne Modell, Quantisierung und Laufzeitumgebung nicht pauschal beantworten. 32 GB können für bestimmte lokale Setups reichen, sind aber keine Garantie für eine bestimmte Modellgröße oder Geschwindigkeit. Die Angebote mit diesem RAM-Wert unterscheiden sich zudem bei vCPU-Zahl, Speicherart, Back-ups und Netzwerk. Stimmen Sie die Auswahl auf Ihr konkretes Modell und den geplanten Einsatz ab.