Zum Inhalt springen
hostcomplex 25 Jahre Hosting

Top 5 Linux-VPS-Anbieter 2026

Welche Linux-Distributionen ein VPS unterstützt, kann die Auswahl ebenso prägen wie CPU, Speicher und Backups. Unser Vergleich für 2026 zeigt fünf Tarife mit Root-Zugriff und erklärt, welcher davon zu Ihrem Vorhaben passt.

  1. Selbstverwaltet · Root-Zugang
    7,6/10
    vCPU
    1
    RAM
    4 GB
    Speicherplatz
    80 GB
    Traffic
    1 TB
    Preis
    9,00 €/Monat gleicher Preis
  2. Selbstverwaltet · Root-Zugang
    8,3/10
    vCPU
    4
    RAM
    8 GB
    Speicherplatz
    200 GB NVMe
    Traffic
    Unbegrenzt
    Preis
    7,48 €/Monat −55 % danach 16,73 €/Monat
  3. Selbstverwaltet · Root-Zugang
    7,8/10
    vCPU
    6
    RAM
    12 GB
    Speicherplatz
    90 GB NVMe
    Traffic
    Unbegrenzt
    Preis
    13,42 €/Monat −50 % danach 26,83 €/Monat
  4. Selbstverwaltet · Root-Zugang
    8,4/10
    vCPU
    4
    RAM
    16 GB
    Speicherplatz
    200 GB NVMe
    Traffic
    16 TB
    Preis
    10,99 €/Monat −61 % danach 27,99 €/Monat
  5. Selbstverwaltet · Root-Zugang
    8,6/10
    vCPU
    8
    RAM
    18 GB
    Speicherplatz
    240 GB
    Traffic
    Unbegrenzt
    Preis
    9,66 €/Monat −55 % danach 21,46 €/Monat

So haben wir die Linux-VPS ausgewählt

Für diese Rangliste steht die Auswahl an Linux-Distributionen an erster Stelle: Ein Tarif rückt nach vorn, wenn er mehr Betriebssysteme mit Root-Zugriff anbietet. Danach zählen RAM, vCPU, Speicherart und Netzwerk sowie Angaben zu Backups, Support und Verfügbarkeit. Wir ranken nach Merkmalen und Leistungsangaben, nicht nach Labortests. Die kleinsten Einsteigerangebote mit nur 1 GB RAM lassen wir außen vor.

1. Cherry Servers Cloud VPS 4 (Gen 2)

Cherry Servers führt die Rangliste an, weil der Tarif sieben Linux-Distributionen mit Root-Zugriff verbindet: Ubuntu, Debian, AlmaLinux, Rocky Linux, CentOS, Fedora und openSUSE. Damit ist die Auswahl in diesem Vergleich am breitesten. Wer eine bestimmte Distribution einsetzen oder verschiedene Serverumgebungen abbilden möchte, hat hier mehr Wahl als bei den übrigen Angeboten.

Die Ausstattung umfasst 4 GB RAM, einen vCPU-Kern und 80 GB SSD-Speicher. Das Netzwerk ist mit 1 Gbps angegeben, das Datenvolumen mit 1 TB. Eine Uptime-Garantie von 99,97 Prozent ist ausgewiesen. Standorte gibt es in Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Litauen, den USA, Singapur und Japan. Der selbstverwaltete Tarif bietet Live-Chat, Telefon und E-Mail sowie Erreichbarkeit rund um die Uhr.

  • Sieben auswählbare Distributionen mit Root-Zugriff.
  • Standorte in sieben Ländern und 1 Gbps Netzwerkangabe.
  • Support über drei Kanäle und ausgewiesene Uptime-Garantie.
  • Nur ein vCPU-Kern und 4 GB RAM.
  • 1 TB Datenverkehr und SSD statt NVMe.

Der VPS passt, wenn Ihnen die Betriebssystemwahl wichtiger ist als viele CPU-Kerne. Für schlanke Linux-Installationen bietet er eine breite Auswahl; rechenintensive Anwendungen sollten Sie mit nur einem vCPU-Kern kritisch prüfen.

2. HostGator VPS Snappy 4000 - NVMe 8

HostGator bietet sechs Distributionen mit Root-Zugriff: Ubuntu, Debian, AlmaLinux, Rocky Linux, CentOS und Fedora. Das ist eine weniger als beim Erstplatzierten, dafür fällt die Ausstattung üppiger aus. 8 GB RAM, vier vCPU-Kerne und 200 GB NVMe-SSD geben mehr Spielraum, wenn mehrere Dienste auf demselben VPS laufen sollen.

Backups sind enthalten, der Datenverkehr ist als unbegrenzt angegeben. Zur Verwaltung stehen cPanel, CloudPanel und CyberPanel bereit. HostGator nennt eine Uptime-Garantie von 99,99 Prozent. Der Tarif ist selbstverwaltet; 24/7-Support ist nicht angegeben. Die Aktionslaufzeit beträgt 24 Monate. Prüfen Sie deshalb vor der Bestellung die geltende Laufzeit und Verlängerung.

  • Sechs Linux-Distributionen mit Root-Zugriff.
  • 8 GB RAM, vier vCPU-Kerne und 200 GB NVMe-Speicher.
  • Backups, unbegrenzter Datenverkehr und drei Control Panels.
  • Kein 24/7-Support ist angegeben.
  • Die Aktionslaufzeit beträgt 24 Monate.

HostGator eignet sich, wenn Sie eine breite Auswahl gängiger Distributionen und mehr Ressourcen als beim Spitzenreiter wollen. Benötigen Sie jederzeit erreichbaren Support, ist der fehlende 24/7-Kontakt ein Nachteil.

3. RDP.Monster Linux VPS Classic Pro

RDP.Monster unterstützt sechs Distributionen: Ubuntu, Debian, AlmaLinux, Rocky Linux, CentOS und Fedora. Mit Root-Zugriff, 12 GB RAM und sechs vCPU-Kernen bietet der selbstverwaltete VPS mehr Rechenressourcen als die beiden höher platzierten Tarife. Der Rang dahinter erklärt sich durch die geringere Distributionsauswahl als bei Cherry Servers und die fehlenden Backups.

Zur Ausstattung gehören 90 GB NVMe-SSD, 1 Gbps Netzwerk und unbegrenzter Datenverkehr. Als Standort ist Frankreich ausgewiesen. Support gibt es per Live-Chat und Ticket; der Anbieter nennt Erreichbarkeit rund um die Uhr und eine Uptime-Garantie von 99,9 Prozent. Da keine Backups enthalten sind, sollten Sie eine eigene Sicherung einrichten.

  • Sechs Distributionen, Root-Zugriff und sechs vCPU-Kerne.
  • 12 GB RAM und NVMe-SSD.
  • Unbegrenzter Datenverkehr und 1 Gbps Netzwerkangabe.
  • Keine Backups sind aufgeführt.
  • Nur 90 GB Speicher und ein ausgewiesener Standort in Frankreich.

Der Tarif ist interessant, wenn Sie viele CPU-Kerne und RAM benötigen und Backups selbst organisieren. Wenn Sicherungen im Angebot enthalten sein sollen, ist HostGator eine naheliegende Alternative.

4. Hostinger VPS KVM 4

Hostinger bietet vier Linux-Distributionen mit Root-Zugriff: Ubuntu, Debian, AlmaLinux und Rocky Linux. Weniger Auswahl als auf den vorderen Plätzen steht hier großzügigen Ressourcen gegenüber: 16 GB RAM, vier vCPU-Kerne und 200 GB NVMe-SSD. Wöchentliche Backups sind enthalten, was den Tarif für Projekte mit regelmäßigem Sicherungsbedarf interessant macht.

Der VPS ist selbstverwaltet und hat einen ausgewiesenen Standort in den Niederlanden. Das Netzwerk ist mit 1 Gbps angegeben, das Datenvolumen mit 16 TB. Als Control Panels sind cPanel, Plesk, DirectAdmin und CyberPanel aufgeführt. Die Mindestlaufzeit beträgt 24 Monate; eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie ist angegeben.

  • 16 GB RAM, vier vCPU-Kerne und 200 GB NVMe-Speicher.
  • Wöchentliche Backups und vier Control Panels.
  • Root-Zugriff, 1 Gbps Netzwerkangabe und 16 TB Datenverkehr.
  • Nur vier Distributionen sind aufgeführt.
  • Die Mindestlaufzeit beträgt 24 Monate.
  • Als Standort ist nur die Niederlande angegeben.

Hostinger passt zu Projekten, die viel RAM, wöchentliche Sicherungen und eine Auswahl an Control Panels benötigen. Für einen kurzen Einsatz sprechen die lange Mindestlaufzeit und der einzelne ausgewiesene Standort dagegen.

5. Database Mart Professional Linux VPS

Database Mart bietet Ubuntu, Debian und CentOS. Das ist die kleinste Auswahl in dieser Rangliste. Bei den Ressourcen fällt der Tarif groß aus: 18 GB RAM, acht vCPU-Kerne und 240 GB SSD. Backups sind enthalten und werden zweiwöchentlich erstellt. Das Angebot passt zu Nutzern, die viele Kerne und Arbeitsspeicher höher gewichten als NVMe-Speicher oder eine lange Distributionsliste.

Der Datenverkehr ist unbegrenzt, die Netzwerkgeschwindigkeit mit 0,3 Gbps angegeben. Als Standort sind die USA aufgeführt. Support gibt es per Live-Chat, E-Mail und Ticket sowie rund um die Uhr. cPanel und CloudPanel stehen als Control Panels zur Verfügung; die Uptime-Garantie beträgt 99,9 Prozent. Die geringere Netzwerkangabe und die Auswahl von drei Distributionen begründen den letzten Rang.

  • 18 GB RAM und acht vCPU-Kerne.
  • 240 GB SSD, Root-Zugriff und zweiwöchentliche Backups.
  • Unbegrenzter Datenverkehr und drei Supportkanäle.
  • Nur Ubuntu, Debian und CentOS sind aufgeführt.
  • 0,3 Gbps Netzwerkgeschwindigkeit und SSD statt NVMe.
  • Als Standort ist nur die USA angegeben.

Database Mart ist eine Option, wenn viele Kerne und viel RAM im Vordergrund stehen und eine der drei Distributionen genügt. Bei höheren Anforderungen an die ausgewiesene Netzwerkgeschwindigkeit sollten Sie einen besser platzierten Tarif prüfen.

Diese Anbieter haben es knapp nicht in die Liste geschafft

A2 Hosting bietet 16 GB RAM, acht vCPU-Kerne, 320 GB NVMe und Root-Zugriff für Ubuntu, Debian und AlmaLinux. Die Auswahl ist kleiner als bei den führenden Tarifen; außerdem sind keine Backups aufgeführt.

Hostnet unterstützt Ubuntu, Debian, AlmaLinux und CentOS mit Root-Zugriff und bietet 8 GB RAM sowie vier vCPU-Kerne. Gegen die Aufnahme sprachen die fehlenden Backups und die geringere Ausstattung als bei vergleichbaren gelisteten Tarifen.

So wählen Sie Ihren Linux-VPS

Prüfen Sie zuerst, ob Ihre gewünschte Distribution ausdrücklich angeboten wird. Eine lange Liste hilft wenig, wenn Ihr konkretes System fehlt. Für möglichst viel Auswahl führt Cherry Servers mit sieben Optionen. Hostinger und die beiden Anbieter mit sechs Distributionen unterstützen ebenfalls mehrere gängige Systeme.

Stimmen Sie danach die Ressourcen auf Ihren Dienst ab. Ein vCPU-Kern ist nicht mit sechs oder acht gleichzusetzen; mehr Kerne und RAM schaffen zusätzlichen Spielraum, ersetzen aber keine passende Konfiguration. Achten Sie auch auf den Speicher: HostGator, RDP.Monster und Hostinger nennen NVMe-SSDs, Cherry Servers und Database Mart SSD-Speicher.

Beziehen Sie Backups in die Entscheidung ein. HostGator listet Backups, Hostinger erstellt sie wöchentlich und Database Mart zweiwöchentlich. Bei RDP.Monster, A2 Hosting und Hostnet sind keine aufgeführt. Vergleichen Sie außerdem Datenvolumen und Netzwerkangabe: Die Angebote reichen von begrenztem Volumen bis zu unbegrenztem Datenverkehr; Database Mart nennt eine niedrigere Netzwerkgeschwindigkeit als die Anbieter mit 1 Gbps.

Für die Auswahl 2026 zählen zuletzt Standort, Support und Bindung. Die Anbieter nennen Rechenzentren in unterschiedlichen Ländern und verschiedene Supportkanäle. Prüfen Sie, ob 24/7-Erreichbarkeit ausgewiesen ist und ob eine 24-monatige Laufzeit zu Ihrem Vorhaben passt. Wählen Sie den Tarif, dessen Distribution, Ressourcen und Sicherungsplan Ihren konkreten Anforderungen entsprechen.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Root-Zugriff bei einem Linux-VPS?

Root-Zugriff gibt Ihnen weitreichende Administrationsrechte auf dem virtuellen Server. Sie können damit die angebotene Linux-Distribution selbst verwalten und Systemeinstellungen vornehmen. Alle fünf Tarife der Rangliste führen Root-Zugriff auf. Da sie selbstverwaltet sind, sollten Sie außerdem bereit sein, Wartung und Konfiguration eigenständig zu übernehmen.

Welcher Anbieter unterstützt die meisten Linux-Distributionen?

Cherry Servers führt mit sieben Optionen: Ubuntu, Debian, AlmaLinux, Rocky Linux, CentOS, Fedora und openSUSE. HostGator und RDP.Monster bieten jeweils sechs Distributionen. Entscheidend ist nicht nur die Anzahl: Prüfen Sie vor der Auswahl, ob Ihre konkret benötigte Distribution enthalten ist, statt allein nach der Länge der Liste zu gehen.

Welcher Linux-VPS in der Rangliste enthält Backups?

HostGator listet Backups, Hostinger erstellt sie wöchentlich und Database Mart zweiwöchentlich. Bei RDP.Monster sind keine Backups aufgeführt. Wenn Sicherungen für Ihren Betrieb wichtig sind, vergleichen Sie nicht nur, ob sie enthalten sind, sondern auch die angegebene Frequenz. Bei Tarifen ohne aufgeführte Backups sollten Sie eine eigene Sicherungsroutine einplanen.

Ist NVMe für einen Linux-VPS besser als SSD?

Die Anbieter nennen bei HostGator, RDP.Monster und Hostinger NVMe-SSD; Cherry Servers und Database Mart führen SSD als Speichertyp. Das weist auf unterschiedliche Speicherarten hin, ist für sich allein aber kein gemessener Geschwindigkeitsvergleich. Beziehen Sie auch die Speichergröße, die übrigen Ressourcen und die Anforderungen Ihrer Anwendung in die Auswahl ein.

Welcher Tarif eignet sich, wenn ich besonders viel RAM benötige?

Database Mart nennt 18 GB RAM, Hostinger 16 GB und RDP.Monster 12 GB. HostGator bietet 8 GB, Cherry Servers 4 GB. Mehr Arbeitsspeicher kann für speicherintensive Anwendungen nützlich sein, doch prüfen Sie zugleich die Anzahl der vCPU-Kerne, den Speichertyp und die Distribution. Die höchste RAM-Angabe allein entscheidet nicht über die Eignung.

Worauf sollte ich bei der Laufzeit achten?

Hostinger führt eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten auf; bei HostGator ist eine Aktionslaufzeit von 24 Monaten angegeben. Cherry Servers und RDP.Monster nennen eine Mindestlaufzeit von einem Monat, ebenso Database Mart. Vergleichen Sie vor der Bestellung die für Ihren Tarif geltende Bindung und prüfen Sie, ob sie zu Ihrem geplanten Einsatzzeitraum passt.

Maarten Soetens Von