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Top 5 VPNs mit Gratisversion 2026

Sie möchten ein VPN zunächst kostenlos nutzen, statt sich auf einen kurzen Testzeitraum zu verlassen? Hier vergleichen wir fünf Anbieter mit gelisteter Gratisversion für 2026 und zeigen, welche Funktionen bei den jeweiligen Premium-Tarifen besonders auffallen.

  1. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · RAM-only-Server · Funktioniert mit Streamingdiensten · Multi-Hop (Double VPN)
    4,3/10
    Geräte
    5
    Server
    10.000 in 80 Ländern
    Preis
    2,67 €/Monat −75 % danach 10,73 €/Monat
  2. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Multi-Hop (Double VPN)
    4,1/10
    Geräte
    10
    Server
    20.000 in 149 Ländern
    Preis
    3,49 €/Monat −65 % danach 9,99 €/Monat
  3. Geprüfte No-Logs-Richtlinie · Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt · Multi-Hop (Double VPN)
    5,8/10
    Geräte
    10
    Server
    2.600 in 57 Ländern
    Preis
    2,50 €/Monat −79 % danach 11,99 €/Monat
  4. Funktioniert mit Streamingdiensten · Server in den Niederlanden
    4,6/10
    Geräte
    10
    Server
    – in 62 Ländern
    Preis
    2,16 €/Monat −80 % danach 10,79 €/Monat
  5. Funktioniert mit Streamingdiensten · P2P/Torrenting erlaubt
    5,8/10
    Geräte
    10
    Server
    1.000 in 55 Ländern
    Preis
    2,23 €/Monat −75 % danach 8,94 €/Monat

So haben wir die VPNs mit Gratisversion eingeordnet

Für diese Rangliste zählt zuerst, dass der Anbieter eine kostenlose Version aufführt. Ein Gratis-Test zählt nicht: Er endet nach einer begrenzten Zeit und ist daher kein Ersatz für einen dauerhaft verfügbaren kostenlosen Tarif. Bei der Reihenfolge berücksichtigen wir außerdem Datenschutzmerkmale wie No-Logs-Angaben, unabhängige Audits, Kill Switch und RAM-only-Server. Auch Serverumfang, Länderabdeckung, Protokolle, Geräteunterstützung und nützliche Funktionen wie Split-Tunneling fließen ein. Wir ordnen nach den aufgeführten Funktionen und Tarifmerkmalen, nicht nach eigenen Labormessungen.

Wichtig für den Vergleich: Die Anbieter nennen jeweils eine Gratisversion, aber die aufgeführten Produktnamen sind Premium-Tarife. Die Angaben zu Geräten, Servern und Zusatzfunktionen belegen deshalb nicht automatisch, dass dieselben Leistungen im kostenlosen Tarif enthalten sind. Prüfen Sie vor der Anmeldung dessen konkrete Grenzen, etwa bei Serverstandorten oder gleichzeitigen Geräten.

1. X-VPN Premium

X-VPN steht an der Spitze, weil die Gratisversion mit einer ungewöhnlich umfangreichen Premium-Ausstattung kombiniert wird. Der Tarif nennt 10.000 Server in 80 Ländern sowie WireGuard, OpenVPN und ein eigenes Protokoll. Dazu kommen RAM-only-Server, ein Kill Switch und eine unabhängige Prüfung der No-Logs-Richtlinie. Diese Kombination bietet eine starke Grundlage für Nutzer, denen Datenschutz und eine breite Standortauswahl wichtig sind.

  • Stärken: unabhängiges No-Logs-Audit, RAM-only-Server, Kill Switch und Multi-Hop.
  • Apps für Windows, macOS, Linux, Android und iOS sowie Android TV, Fire TV, Apple TV, Router und Chrome.
  • Werbe- und Trackerblocker, Malware-Schutz, Split-Tunneling und verschleierte Server sind ebenfalls aufgeführt.
  • Grenzen: Der Premium-Tarif erlaubt fünf gleichzeitige Geräte; für einen Haushalt mit vielen Geräten ist das weniger großzügig als zehn oder unbegrenzt.
  • P2P-Unterstützung ist in den aufgeführten Merkmalen nicht angegeben. Auch die konkreten Limits der Gratisversion sind hier nicht ausgewiesen.

X-VPN eignet sich, wenn Sie eine Gratisversion suchen, aber auch auf geprüfte Datenschutzangaben und viele Serverstandorte achten. Nutzen Sie die Angaben zu Premium nicht als Versprechen, dass der kostenlose Zugang denselben Serverumfang oder alle Schutzfunktionen enthält.

2. Proton VPN Plus

Proton VPN Plus ist eine starke Wahl, wenn P2P-Nutzung und eine große internationale Abdeckung zu Ihren Kriterien gehören. Proton führt 20.000 Server in 149 Ländern auf und erlaubt P2P beziehungsweise Torrenting. Die Gratisversion macht den Anbieter für diese Rangliste relevant; der Premium-Tarif ergänzt das Angebot laut aufgeführten Merkmalen um einen Kill Switch, Multi-Hop und ein unabhängiges No-Logs-Audit.

  • Stärken: 10 gleichzeitige Geräte, Server in den Niederlanden sowie WireGuard, OpenVPN und ein eigenes Protokoll.
  • Split-Tunneling, Portweiterleitung, Tor über VPN und verschleierte Server bieten zusätzliche Auswahl für unterschiedliche Nutzungsfälle.
  • Apps gibt es unter anderem für Computer, Mobilgeräte, Fernseher und die Browser Chrome sowie Firefox.
  • Grenzen: Die 20.000 Server und erweiterten Funktionen beziehen sich auf den aufgeführten Plus-Tarif; die Gratisversion kann abweichende Bedingungen haben.
  • RAM-only-Server sind nicht aufgeführt. Aus der Serverzahl allein lässt sich außerdem keine Verbindungsgeschwindigkeit ableiten.

Wählen Sie Proton, wenn Sie eine Gratisversion mit einem klaren Upgrade-Pfad für P2P, Portweiterleitung oder viele Länder kombinieren möchten. Wer nur dauerhaft kostenlos verbunden sein will, sollte zuerst prüfen, welche Standorte und Funktionen ohne Plus-Tarif verfügbar sind.

3. hide.me Premium

hide.me belegt Platz drei und punktet mit einer breiten Protokollauswahl: Neben WireGuard und OpenVPN führt der Premium-Tarif IKEv2/IPsec und SSTP auf. Die Gratisversion, ein No-Logs-Audit und ein Kill Switch sprechen für Nutzer, die verschiedene Geräte oder Verbindungseinstellungen berücksichtigen möchten. P2P ist laut Anbieter erlaubt; Multi-Hop und Portweiterleitung sind ebenfalls gelistet.

  • Stärken: zehn gleichzeitige Geräte, Server in den Niederlanden und Abdeckung in 57 Ländern.
  • Unterstützung für Router, Fernseher und Browser neben den üblichen Computer- und Smartphone-Apps.
  • 24/7-Support, Split-Tunneling, Werbe- und Trackerblocker sowie Malware-Schutz ergänzen den Funktionsumfang.
  • Grenzen: Mit 2.600 Servern und 57 Ländern fällt die aufgeführte Auswahl kleiner aus als bei X-VPN oder Proton VPN.
  • Die Gratisversion ist gelistet, aber ihre konkreten Geräte-, Daten- oder Standortlimits sind nicht angegeben. RAM-only-Server sind ebenfalls nicht aufgeführt.

hide.me passt, wenn Sie Protokolloptionen, P2P und zehn Geräte wichtig finden und mit einer mittleren Länderabdeckung auskommen. Für die Entscheidung über den Gratiszugang sollten Sie die dort geltenden Beschränkungen separat prüfen.

4. AdGuard VPN Premium

AdGuard VPN gehört in die Rangliste, weil es eine Gratisversion aufführt und zugleich grundlegende Schutzfunktionen wie Kill Switch und Split-Tunneling nennt. Der Premium-Tarif deckt 62 Länder ab und unterstützt zehn gleichzeitige Geräte. Anders als die Anbieter auf den ersten drei Plätzen wird als Protokoll allerdings nur ein eigenes Verfahren aufgeführt. Das macht die Auswahl weniger flexibel, wenn Sie gezielt zwischen bekannten Protokollen wählen wollen.

  • Stärken: No-Logs-Angabe, Kill Switch, Split-Tunneling und Werbe- sowie Trackerblocker.
  • Apps für Windows, macOS, Linux, Android und iOS sowie Fernseher, Router und die Browser Chrome, Firefox und Edge.
  • Streaming-Unterstützung und Server in den Niederlanden sind aufgeführt.
  • Grenzen: Ein unabhängiges No-Logs-Audit ist nicht aufgeführt. Auch Serveranzahl, 24/7-Support und weitere Protokolle sind nicht angegeben.
  • Die Gratisversion ist vorhanden, aber der Umfang des kostenlosen Angebots lässt sich aus den Premium-Merkmalen nicht ableiten.

AdGuard VPN ist einen Blick wert, wenn Sie die Gratisversion mit Werbe- und Trackerblocker sowie Split-Tunneling kombinieren möchten. Wenn Ihnen ein unabhängiges Audit oder eine Auswahl an Standardprotokollen wichtig ist, bieten die höher platzierten Tarife mehr dokumentierte Anhaltspunkte.

5. ZoogVPN Premium

ZoogVPN rundet die Top 5 ab. Der Anbieter listet eine Gratisversion, No-Logs, einen Kill Switch und Malware-Schutz. Im Premium-Tarif stehen fünf Protokolle zur Wahl, darunter WireGuard und OpenVPN; P2P ist erlaubt. Mit 1.000 Servern in 55 Ländern ist die aufgeführte Infrastruktur kleiner als bei den übrigen vier Anbietern, bietet aber eine klare Basis für Nutzer, die mehrere Plattformen abdecken möchten.

  • Stärken: zehn gleichzeitige Geräte und Apps für Computer, Smartphones, Fernseher, Router und mehrere Browser.
  • Verschleierte Server, Split-Tunneling, Werbe- und Trackerblocker sowie 24/7-Support sind aufgeführt.
  • P2P-Unterstützung und Malware-Schutz ergänzen die No-Logs-Angabe und den Kill Switch.
  • Grenzen: Es sind 1.000 Server in 55 Ländern gelistet; die Abdeckung ist damit kleiner als bei den vier höher platzierten Anbietern.
  • Ein unabhängiges No-Logs-Audit ist nicht aufgeführt. Die genannte Geld-zurück-Garantie beträgt sieben Tage, und die Gratisversion kann andere Grenzen haben.

ZoogVPN eignet sich, wenn Sie viele unterstützte Plattformen und P2P wünschen. Wenn unabhängige Prüfung oder eine besonders große Serverauswahl Vorrang hat, sollten Sie zunächst die höher platzierten Alternativen vergleichen.

Knapp nicht in der Rangliste

VPN Nederland führt zwar eine Gratisversion auf, unterstützt laut Angabe aber nur Windows, macOS, Android und iOS. Dazu kommen E-Mail-Support und Server in 30 Ländern; im Vergleich zu den fünf ausgewählten Anbietern ist die Plattform- und Länderabdeckung begrenzter.

Surfshark Starter bietet viele Funktionen, darunter unbegrenzt gleichzeitige Geräte, aber keine Gratisversion. Aufgeführt ist nur eine siebentägige kostenlose Testphase. Da diese Seite dauerhaft verfügbare Gratisangebote vergleicht, passt Surfshark nicht in die Rangliste.

So wählen Sie ein VPN mit Gratisversion

Beginnen Sie mit Ihrem Einsatzzweck und prüfen Sie dann ausdrücklich die Bedingungen des kostenlosen Tarifs. Möchten Sie nur gelegentlich öffentliches WLAN absichern, reichen Ihnen vielleicht wenige Geräte und Standorte. Für P2P, Streaming oder viele Geräte sollten Sie nicht aus der Premium-Beschreibung auf den kostenlosen Umfang schließen. Suchen Sie auf der Anbieterseite nach konkreten Angaben zu Servern, Datenlimits, gleichzeitigen Verbindungen und verfügbaren Protokollen.

Für Datenschutz ist eine No-Logs-Angabe ein Anfang, aber ein unabhängiges Audit liefert einen zusätzlichen Prüfhinweis. Ein Kill Switch kann verhindern, dass bei einem VPN-Abbruch die normale Verbindung unbemerkt weiterläuft. Funktionen wie Multi-Hop oder verschleierte Server sind eher dann relevant, wenn Sie genau wissen, wofür Sie sie brauchen. In 2026 gilt wie bei jedem Tarif: Vergleichen Sie erst die kostenlosen Bedingungen und entscheiden Sie anschließend, ob ein Upgrade tatsächlich nötig ist.

Häufig gestellte Fragen

Was zählt bei dieser Rangliste als kostenloses VPN?

Wir nehmen Anbieter auf, bei denen eine Gratisversion gelistet ist. Eine zeitlich begrenzte Testphase allein genügt nicht, weil der Zugang danach endet oder in ein kostenpflichtiges Angebot übergeht. Die genannten Produktnamen sind Premium-Tarife; deren Funktionen und Geräteangaben gelten daher nicht automatisch auch für die Gratisversion.

Ist die Gratisversion genauso ausgestattet wie der Premium-Tarif?

Das lässt sich aus den hier aufgeführten Premium-Merkmalen nicht ableiten. Serverauswahl, Gerätezahl, Protokolle und Zusatzfunktionen können sich zwischen Gratis- und Bezahltarif unterscheiden. Prüfen Sie vor der Anmeldung die Bedingungen der kostenlosen Version direkt beim Anbieter, insbesondere mögliche Datenlimits, verfügbare Länder und die Zahl gleichzeitiger Verbindungen.

Welches VPN auf der Liste nennt ein unabhängiges No-Logs-Audit?

X-VPN, Proton VPN und hide.me führen ein unabhängiges No-Logs-Audit als Merkmal ihres aufgeführten Angebots auf. Bei AdGuard VPN und ZoogVPN ist in den hier berücksichtigten Merkmalen kein unabhängiges Audit genannt. Das sagt nicht aus, dass ein Anbieter keine Datenschutzmaßnahmen hat, sondern beschreibt nur den verfügbaren Vergleichspunkt.

Kann ich mit einem Gratis-VPN streamen oder Torrents nutzen?

Die Anbieter führen teilweise Streaming-Unterstützung oder erlaubte P2P-Nutzung für ihre Premium-Tarife auf. Daraus folgt nicht, dass diese Funktionen auch in der Gratisversion verfügbar sind. Prüfen Sie die Bedingungen des kostenlosen Zugangs und beachten Sie, dass die ausgewiesene Streaming-Unterstützung keine Aussage zu bestimmten Diensten oder einer garantierten Wiedergabequalität ist.

Warum ist Surfshark nicht unter den fünf Anbietern?

Surfshark Starter hat laut aufgeführten Angaben eine siebentägige kostenlose Testphase, aber keine Gratisversion. Diese Seite ordnet ausschließlich Anbieter mit gelistetem kostenlosem Tarif. Surfshark fällt deshalb trotz der genannten Funktionen und unbegrenzten gleichzeitigen Geräte aus dem Ranking und wird als knapp verfehlender Kandidat genannt.

Worauf sollte ich vor der Nutzung einer Gratisversion achten?

Prüfen Sie, welche Serverstandorte, Protokolle und Geräte tatsächlich enthalten sind und ob es Daten- oder Geschwindigkeitsgrenzen gibt. Achten Sie außerdem auf Datenschutzangaben wie No-Logs und darauf, ob ein Kill Switch verfügbar ist. Da diese Details je nach kostenlosem Tarif abweichen können, sollten Sie sich nicht allein auf die Premium-Funktionen in diesem Vergleich verlassen.

Maarten Soetens Von