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Top 5 Podcast-Hoster für mehrere Podcasts 2026

Sie möchten mehrere Podcasts unter einem Konto verwalten? Dieser Vergleich zeigt Ihnen 2026, bei welchen Hostern nicht nur die Zahl der Shows, sondern auch Teamzugänge und Upload-Stunden zum gemeinsamen Betrieb eines Podcast-Netzwerks passen.

  1. 4,5/10
    Podcasts
    Unbegrenzt
    Downloads
    30.000 downloads/mnd
    Preis
    17,00 €/Monat gleicher Preis
  2. 4,5/10
    Podcasts
    Unbegrenzt
    Downloads
    20.000 downloads/mnd
    Preis
    17,00 €/Monat gleicher Preis
  3. 4,5/10
    Podcasts
    Unbegrenzt
    Downloads
    Unbegrenzt
    Preis
    17,00 €/Monat gleicher Preis
  4. 3,4/10
    Podcasts
    Unbegrenzt
    Downloads
    Unbegrenzt
    Preis
    17,88 €/Monat gleicher Preis
  5. 2,0/10
    Podcasts
    Unbegrenzt
    Downloads
    –
    Preis
    22,36 €/Monat gleicher Preis

So haben wir für mehrere Podcasts gewichtet

Für diese Auswahl ist ein unbegrenztes Podcast-Kontingent im Einstiegsplan die Grundvoraussetzung. Danach zählt, wie viele Personen und wie viele Upload-Stunden Sie dort ohne ausgewiesene Begrenzung verwalten können. Captivate und Transistor decken alle drei Punkte ab und stehen deshalb vorn. Bei den weiteren Anbietern betrachten wir zusätzlich Downloads, Teamzugänge und Funktionen, die den Betrieb mehrerer Shows erleichtern, etwa RSS-Import, eigene Domains, Statistiken und Monetarisierung. Wir ordnen nach den aufgeführten Funktionen und Kontingenten, nicht nach Labortests.

1. Captivate

Captivate ist in diesem Ranking die passendste Wahl für ein Netzwerk, das mehrere Shows gemeinsam betreibt und dafür nicht schon im Einstiegsplan Team- oder Upload-Grenzen erreichen möchte. Dort sind Podcasts, Nutzer und monatliche Upload-Stunden unbegrenzt. Dazu kommen eine Podcast-Website, eine eigene Domain, Statistiken und IAB-zertifizierte Auswertungen. Das ist eine starke Kombination, wenn verschiedene Sendungen professionell präsentiert und ausgewertet werden sollen.

Für den Alltag eines Netzwerks sprechen auch RSS-Import und 301-Weiterleitung beim Wegzug: Sie können bestehende Feeds übernehmen und behalten einen ausgewiesenen Weg für den Umzug zu einem anderen Hoster. Captivate nennt außerdem dynamische Werbeeinbindung, einen Werbemarktplatz, Premium-Inhalte, private Podcasts und Fan-Unterstützung. Der Anbieter führt KI-Tools und Kapitelmarken auf. Eine kostenlose Testphase ist verfügbar, einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht.

  • Stärken: Unbegrenzte Podcasts, Teammitglieder und Upload-Stunden im Einstiegsplan; IAB-zertifizierte Statistiken; eigene Domain; mehrere Optionen für Werbung und bezahlte Inhalte.
  • Grenzen: Das Download-Kontingent im Einstiegsplan ist auf 30.000 pro Monat begrenzt. Videopodcasts, Transkripte und YouTube-Veröffentlichung sind nicht aufgeführt.

Captivate eignet sich besonders, wenn mehrere Redakteure oder Hosts an vielen Feeds arbeiten und Sie dafür ein gemeinsames Konto mit ausgewiesenen Team- und Upload-Kontingenten suchen. Prüfen Sie bei großen Reichweiten das Download-Limit zuerst.

2. Transistor

Transistor kommt Captivate bei den drei Kernkriterien sehr nahe: Im Einstiegsplan sind Podcasts, Teammitglieder und monatliche Upload-Stunden unbegrenzt. Für ein Netzwerk mit mehreren Verantwortlichen ist das praktisch, weil die Zahl der Shows nicht mit einzelnen Nutzerzugängen oder einem Upload-Stundenbudget konkurriert. Der Anbieter führt außerdem eine API, eine Podcast-Website, eine eigene Domain sowie Statistiken auf.

Auch beim Wechsel und bei der Veröffentlichung sind wichtige Netzwerkfunktionen vorhanden: RSS-Import, 301-Weiterleitung, geplante Episoden und dynamische Werbeeinbindung. Transistor unterstützt laut Anbieter Veröffentlichung auf YouTube und führt Videopodcasts, KI-Tools und Kapitelmarken auf. Hinzu kommen private Podcasts und eine kostenlose Testphase. Anders als Captivate weist Transistor keine IAB-zertifizierten Statistiken aus. Transkripte sind ebenfalls nicht aufgeführt; das Download-Kontingent beträgt 20.000 pro Monat im Einstiegsplan.

  • Stärken: Unbegrenzte Shows, Nutzer und Upload-Stunden; API und DSGVO-Angabe; YouTube-Veröffentlichung, Videopodcasts und geplante Episoden.
  • Grenzen: Das Einstiegsplan-Kontingent umfasst 20.000 Downloads im Monat. IAB-zertifizierte Statistiken und Transkripte sind nicht aufgeführt.

Transistor passt zu Teams, die viele Shows gemeinsam verwalten und eine API oder Videofunktionen benötigen. Wenn Sie besonders hohe Downloadzahlen oder eine IAB-Zertifizierung voraussetzen, vergleichen Sie diese Punkte mit Captivate.

3. Castos

Castos erlaubt im Einstiegsplan unbegrenzt viele Podcasts und Upload-Stunden. Auch die enthaltenen Downloads sind unbegrenzt, was für ein Netzwerk mit mehreren Feeds und wachsender Hörerschaft interessant sein kann. Die wesentliche Einschränkung für Teams steht direkt daneben: Der Einstiegsplan nennt nur einen Nutzer. Mehrere Shows sind damit nicht automatisch gleichbedeutend mit mehreren Teamzugängen.

Castos führt eine Podcast-Website, eine eigene Domain, Statistiken und RSS-Import auf. Dazu kommen dynamische Werbeeinbindung, private Podcasts, Premium-Inhalte, Fan-Unterstützung und ein Werbenetzwerk beziehungsweise Marktplatz. Der Anbieter nennt außerdem Transkripte, Kapitelmarken und Videopodcasts. Die Plattform unterstützt laut Angabe Apple Podcasts, Spotify, Amazon Music und Pocket Casts. DSGVO ist aufgeführt; als Datenstandort nennt Castos die Vereinigten Staaten. Support wird per E-Mail angeboten. Eine kostenlose Testphase gibt es, ein kostenloser Plan ist nicht aufgeführt.

  • Stärken: Unbegrenzte Podcasts, Upload-Stunden und Downloads; eigene Domain; Transkripte und mehrere Monetarisierungsoptionen.
  • Grenzen: Im Einstiegsplan ist nur ein Nutzer vorgesehen. KI-Tools und IAB-zertifizierte Statistiken sind nicht aufgeführt; als Hosting-Standort sind die USA angegeben.

Castos lohnt sich für mehrere Shows, wenn Sie vor allem unbegrenzte Uploads und Downloads brauchen und eine Person die Verwaltung übernimmt. Für ein Redaktionsteam, das selbstständig auf das Konto zugreifen soll, ist die Nutzergrenze ein gewichtiger Nachteil.

4. RedCircle

RedCircle bietet unbegrenzt viele Podcasts und Upload-Stunden im Einstiegsplan; auch das Download-Kontingent ist unbegrenzt. Das macht den Anbieter für Netzwerke interessant, die mehrere Feeds unter einem Konto bündeln wollen, ohne ein monatliches Download-Limit einplanen zu müssen. Anders als die drei höher platzierten Angebote nennt RedCircle im Einstiegsplan aber nur einen Nutzer. Für ein größeres Team ist das ein klarer Kompromiss.

Zum Funktionsumfang gehören eine Podcast-Website, Statistiken, RSS-Import und 301-Weiterleitung. RedCircle führt dynamische Werbeeinbindung sowie einen Werbemarktplatz auf und unterstützt bezahlte Abonnements, Premium-Inhalte und Fan-Unterstützung. Auch Transkripte und Videopodcasts sind aufgeführt. Die Verteilung ist für Apple Podcasts, Spotify, YouTube und Amazon Music angegeben. RedCircle bietet einen kostenlosen Plan und eine Testphase. Das kann einen Einstieg erleichtern, ersetzt aber nicht die Prüfung, ob die Nutzerzahl zu Ihrer Arbeitsweise passt.

  • Stärken: Unbegrenzte Podcasts, Upload-Stunden und Downloads; kostenloser Plan; Transkripte und mehrere Monetarisierungsfunktionen.
  • Grenzen: Der Einstiegsplan ist auf einen Nutzer ausgelegt. Eine eigene Domain, eine API und Support-Kanäle sind nicht aufgeführt.

RedCircle eignet sich, wenn Sie mehrere Shows allein verwalten und unbegrenzte Downloads schätzen. Arbeiten Hosts oder Redakteure eigenständig an den Feeds, sollten Sie die Ein-Nutzer-Grenze gegen Captivate oder Transistor abwägen.

5. Acast

Acast qualifiziert sich durch unbegrenzt viele Podcasts im Einstiegsplan und bringt einige Funktionen mit, die für ein professionelles Netzwerk hilfreich sind: API, eigene Domain, DSGVO-Angabe und IAB-zertifizierte Statistiken. Zugleich nennt Acast dort nur einen Teammitglied-Zugang. Für ein Netzwerk, das mehrere Redakteure direkt im Hosting arbeiten lässt, ist das ein deutlicher Nachteil gegenüber den beiden Spitzenplätzen.

Der Anbieter führt eine Podcast-Website, Statistiken, RSS-Import, geplante Episoden, dynamische Werbeeinbindung und eine 301-Weiterleitung auf. Transkripte, Videopodcasts, ein Werbemarktplatz sowie bezahlte Abonnements und Premium-Inhalte sind ebenfalls aufgeführt. Acast bietet einen kostenlosen Plan; Support gibt es per Live-Chat und E-Mail. Als Distributionsziele nennt der Anbieter Apple Podcasts, Spotify und Amazon Music. Im Vergleich sind für den Einstiegsplan weder ein Upload-Stunden- noch ein Download-Kontingent angegeben. Wenn Ihre Produktion viele Stunden oder Downloads umfasst, sollten Sie diese Grenzen vor der Auswahl klären.

  • Stärken: Unbegrenzte Podcasts; API, eigene Domain, DSGVO-Angabe und IAB-zertifizierte Statistiken; Live-Chat und E-Mail-Support.
  • Grenzen: Im Einstiegsplan ist ein Teammitglied genannt. Upload- und Download-Kontingente sind nicht angegeben.

Acast passt zu Netzwerken, bei denen eine Person die Verwaltung übernimmt und API, zertifizierte Statistiken oder die aufgeführten Monetarisierungsfunktionen wichtig sind. Für größere Teams oder hohe Upload-Mengen ist die fehlende Kontingentangabe ein Punkt, den Sie vorab beim Anbieter klären sollten.

Knapp nicht dabei: Spreaker

Spreaker erlaubt unbegrenzt viele Podcasts und bietet einen kostenlosen Plan, nennt im Einstiegsplan aber nur einen Nutzer. Eine eigene Domain und eine API sind nicht aufgeführt. Für eine Rangliste, die neben mehreren Shows besonders auf Teamzugänge und gemeinsame Verwaltung achtet, reicht das gegenüber den fünf platzierten Angeboten nicht.

So wählen Sie den passenden Hoster für mehrere Shows

Beginnen Sie mit der Frage, wie Ihr Team tatsächlich arbeitet. Veröffentlichen mehrere Hosts selbst, brauchen Sie mehr als unbegrenzt viele Feeds: Achten Sie auf unbegrenzte Nutzer im Einstiegsplan. In diesem Vergleich erfüllen Captivate und Transistor diese Kombination mit unbegrenzten Upload-Stunden. Bei Castos, RedCircle und Acast ist jeweils ein Nutzer genannt.

Schätzen Sie anschließend die Upload-Menge und Downloads getrennt ein. Unbegrenzte Upload-Stunden bedeuten nicht automatisch unbegrenzte Downloads: Captivate und Transistor nennen feste Download-Kontingente, Castos und RedCircle unbegrenzte Downloads. Bei Acast ist kein Kontingent angegeben, daher sollten Sie danach fragen, bevor Sie einen großen Feed umziehen. Gerade bei einem Netzwerk mit Archiven oder regelmäßigen langen Episoden kann dieser Unterschied den Ausschlag geben.

Prüfen Sie zuletzt die Arbeitsabläufe rund um Veröffentlichung und Einnahmen. Eine API kann für eigene Automatisierungen wichtig sein; RSS-Import und 301-Weiterleitung erleichtern den Wechsel. Dynamische Werbung, Premium-Inhalte und private Podcasts passen zu unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Für mehrere Shows unter einer Marke kann eine eigene Domain helfen. Wenn Sie 2026 neu starten oder Feeds zusammenführen, wählen Sie den Anbieter nicht nur nach der Zahl der Podcasts, sondern danach, wer Zugriff braucht und welche Kontingente im Einstiegsplan tatsächlich gelten.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet „unbegrenzte Podcasts“ im Einstiegsplan?

Der Anbieter setzt im Einstiegsplan keine feste Höchstzahl für die Podcasts an, die Sie unter dem Konto verwalten. Das sagt allein noch nichts über Teamzugänge, Upload-Stunden oder Downloads aus. Für ein Netzwerk sollten Sie diese Kontingente separat prüfen: Captivate und Transistor führen beispielsweise auch unbegrenzte Teammitglieder und Upload-Stunden auf.

Welcher Hoster eignet sich am besten für ein größeres Team?

In diesem Ranking passen Captivate und Transistor am besten zu einem größeren Team: Beide nennen im Einstiegsplan unbegrenzt viele Nutzer, Podcasts und Upload-Stunden. Castos, RedCircle und Acast führen dagegen jeweils einen Nutzer auf. Wenn mehrere Redakteure oder Hosts selbstständig Episoden verwalten, ist dieser Unterschied wichtiger als eine lange Funktionsliste.

Welcher Anbieter hat unbegrenzte Downloads?

Castos und RedCircle führen unbegrenzte Downloads im Einstiegsplan auf. Captivate nennt 30.000 Downloads pro Monat, Transistor 20.000. Für Acast ist in der Auswahl kein Download-Kontingent angegeben. Wenn Ihre Shows viele Abrufe erzielen oder Sie einen umfangreichen Back-Katalog bündeln, sollten Sie das Limit vor dem Wechsel beim Anbieter klären.

Kann ich bestehende Podcasts zu einem anderen Hoster umziehen?

Alle fünf Anbieter führen einen RSS-Import auf, sodass bestehende Feeds übernommen werden können. Captivate, Transistor, RedCircle und Acast nennen außerdem eine 301-Weiterleitung beim Export beziehungsweise Wegzug. Planen Sie den Wechsel trotzdem sorgfältig: Prüfen Sie Feed-Adressen, veröffentlichte Episoden und die Weiterleitung, bevor Sie den bisherigen Hosting-Zugang beenden.

Welche Anbieter unterstützen Monetarisierung für mehrere Shows?

Captivate, Castos und RedCircle führen mehrere Möglichkeiten auf, darunter dynamische Werbeeinbindung und Funktionen für Premium-Inhalte oder Fan-Unterstützung. Acast nennt dynamische Werbung, einen Marktplatz und bezahlte Inhalte. Transistor führt dynamische Werbeeinbindung auf. Welche Funktionen Sie nutzen können, hängt davon ab, ob Sie Werbung, private Feeds, Abos oder direkte Unterstützung planen.

Warum ist Acast trotz unbegrenzter Podcasts nur auf Platz fünf?

Für die Rangfolge zählt nicht allein die Zahl der Shows. Acast nennt im Einstiegsplan einen Teamzugang und macht in der Auswahl keine Angaben zu Upload-Stunden oder Download-Kontingent. Das erschwert die Einschätzung für ein Netzwerk mit mehreren Mitarbeitenden oder hohem Produktionsvolumen. API, eigene Domain und IAB-zertifizierte Statistiken sind dennoch starke Punkte.

Maarten Soetens Von